Posts by Laresnord

    Nach lÀngerer Zeit, da das letzte Update zu meiner Insel schon etwas lÀnger her ist, einmal ein aktuelles.


    Bild 1: Westliches Wohnviertel wurde erweitert und weitere GebÀude im Handelsviertel wie Schmiede, BÀckerei und Wirtshaus.

    Bild 2: Östliches Wohnviertel, wo die GebĂ€ude teilweise im Wasser liegen und Anlegestege besitzen.

    Bild 3: Weingut mit Winzerei.

    Bild 4: Stronghold mit Kaserne, WachtĂŒrmen, GefĂ€ngis, Wachstube und Bogenschießplatz.







    Aktuelle Regeln von Rhodenstein:


    - Es gelten die allgemeinen Kernregeln.


    - Was der FĂŒrst anordnet, muss respektiert werden und er kann jederzeit die Gesetze Ă€ndern.


    - In Rhodenstein bist du nur Willlkommen, wenn du von mir am Teleporttisch freigeschalten wurdest (Es kann auch gerne um Erlaubnis gefragt werden). Unerlaubtes Betreten wird mit permanenter Verbannung bestraft.


    - PvP ist nur auf dem Friedhof erlaubt (bitte nicht im Mausoleum oder unten in der Krypta) , dennoch mĂŒssen beide Parteien mit einem Kampf einverstanden sein. PvP KĂ€mpfe mit Kronen sind untersagt.


    - Das töten von Mobs, Ausnahme feindlich gesinnte, ist verboten. Sollte dies unabsichtlich passieren, den FĂŒrsten sofort Meldung machen. Wer die Wahrheit sagt, wird nicht bestraft.


    - Lichter und Laternen in der Siedlung auszuschalten ist ebenfalls verboten. Diese sind wichtig, um das Spawnen von Monstern zu verhindern.


    - Das traden mit Villagern, benutzen von Farmen z.B. Weizen oder GemĂŒse ernten (aber mit nachpflanzen), Nutzung von Tieren, Zaubertischen, Ambossen o.a. ist nur dann erlaubt, wenn du BĂŒrger von Rhodenstein bist. BĂŒrger wirst du, indem du im Wohnviertel ein Haus beziehst. Dies kannst du ab dem Rang Gutsherr. Das beziehen eines Hauses ist kostenlos, jedoch erwartet der FĂŒrst von dir, dass du dich hĂ€uslich einrichtest, erst dann bist du offiziell ein BĂŒrger der Siedlung. Solange man die HĂ€user nicht halb einreißt, dĂŒrfen diese auch minimal verĂ€ndert werden, solange der Fachwerk Typ erhalten bleibt und der FĂŒrst muss ĂŒber die VerĂ€nderung informiert werden.


    - Home setzen ist nur erlaubt, wenn du BĂŒrger von Rhodenstein bist, oder die Erlaubnis des FĂŒrsten hast.


    - Das betreten von öffentlichen HĂ€usern ist grundsĂ€tzlich gestattet, aber klauen oder BeschĂ€digung ist untersagt. Das betreten der HĂ€user von BĂŒrgern ist nur mit deren Erlaubnis gestattet. HĂ€user von BĂŒrgern sind GrundsĂ€tzlich mit Hausnummern gekennzeichnet, damit keine MissverstĂ€ndnisse entstehen.


    -Das Betreten des SchnĂŒffler-Geheges ist untersagt. Genau wie das Aufsammeln von ausgegrabenen Samen und Kapseln. Also nur gucken und nichts anfassen.


    - Das Betreten der Mine ist grundsÀtzlich erlaubt, das Abbauen von Erzen und Gesteinen ist allerdings verboten.


    - FĂŒr verlorengegangene Items/AusrĂŒstung wird keine Haftung ĂŒbernommen.


    Derzeitige BĂŒrger: DoctorHase, BiBaButze


    Verbannte: ---

    Hey ihr lieben,


    ich wĂŒrde gerne den Guten Shiro fĂŒr eine FĂŒrstung vorschlagen. Er ist sehr aktiv, tĂ€glich im DC, hat eine Story, ein interessantes Großprojekt und ist ein liebenswerter Spieler.

    Und wieder ein paar Uptdates zu meiner Insel. Bei Bild 1 handelt es sich um einen Friedhof mit Mausoleum und einer Krypta im Untergrund. Als Vampir braucht Lares natĂŒrlich einen Ruheplatz mit Heimaterde, wo er sich erholen kann. Dieser Abschnitt liegt im Westen der Insel.




    Bei Bild 2 handelt es sich um das Wohnviertel. Dieser Abschnitt liegt im Norden hinter dem Handelsdistrikt und ist noch nicht fertig, da ich vorhabe, noch weiter zu terraformen und weitere WohnhĂ€user zu errichten. Ich habe mir dabei gedacht, dass diese HĂ€user von anderen Spielern ab dem Rang Ritter bezogen und eingerichtet werden können. Sobald Lares FĂŒrst ist, gewĂ€hrt er Spielern, die sich dort angesiedelt haben bestimmte Previligien.


    Rhodenstein in Surface-Sicht mit kleinem Update. Das Rot Markierte ist das, was ich bereits in Flachansicht gezeigt und vorgestellt habe. Das Gelb Markierte ist in den letzten zwei Wochen dazu gekommen. Der Großteil (gelb markiert) lag 5-7 Blöcke unter dem Meeresspiegel und ich habe diese Plus 3 Block ĂŒber den Meeresspiegel angehoben. Im Ostteil stehen die Nutzvieh-Höfe, sowie Wege, die ich mĂŒhsam kĂŒnstlich erschaffen habe, welche zwischen 10-20 Blöcke unterm Meer lagen. Hinzu kommen zwei BrĂŒcken, welche die Insel miteinander verbinden. Weitere Updates folgen bald.


    Hiermit stelle ich mein Megaprojekt vor: Die Insel Rhodenstein, benannt nach der alten Heimat von Lares von Nord (weiterer Storyabschnitt folgt demnÀchst).


    Rhodenstein ist eine Gebirgsinsel, an der sich Lares und sein Bediensteter Gilbert angesiedelt haben. Alle GebĂ€ude sind im SpĂ€t-Mittelalterlichen Stil gebaut. WĂ€hrend einige Bauten leicht ĂŒber dem Meeresspiegel liegen, befinden sich andere höhergelegen auf dem Gebirge. Rhodensteiner sind Selbstversorger und leben hauptsĂ€chlich von der Fischerei, aber auch vom Ackerbau. Ebenfalls verfĂŒgt Rhodenstein ĂŒber ein Handelszentrum mit Marktplatz, wo Waren aller Art von Außerhalb angeboten werden. Außerdem verfĂŒgt die Insel ĂŒber eine eigene Mine, in der primĂ€r Kohle und Eisenerz gefördert wird und sogar ĂŒber ein Gasthaus, in dem sich Reisende niederlassen können. Desweiteren gibt es auch GebĂ€ude wie Fachwerk, Wohn und LagerhĂ€user. Ebenfalls findet man dort einen Leuchtfeuer-Tempel. Auf Anlass von Laresnord wurden die Bauwerke nach besten Wissen und Gewissen nachgebaut, wie sie einst in seiner alten Heimat aussahen.


    Weitere Bilder der Insel folgen demnÀchst. Auch ist dieses Projekt noch nicht vollstÀndig abgeschlossen, da ich plane, die Insel weiter durch terraforming zu expandieren.


       

    Ich verlor alles, als man meine Familie und mich verriet, unsere LĂ€ndereien, unseren Grundbesitz, unser Gold, unsere Freunde und engste Vertraute und vor allem unsere WĂŒrde und den rechtmĂ€ĂŸigen Anspruch an den Thron. Wir erhofften uns Frieden und Harmonie. Wir erhofften uns einer Oase gnĂ€diger Ruhe und eintrĂ€chtigen Zusammenlebens, bis zu dem Tag, als Machthungrige Neider unser GlĂŒck und unseren Wohlstand störten. Man hat uns betrogen, man hat uns hintergangen. Diejenigen von uns, die sie nicht bekamen, ließen sie wie rĂ€udige Hunde jagen und totschlagen. Schließlich war eine Frage der Zeit, bis sie uns alle bekamen
 nur nicht mich! Warum? Warum war ich von all den Orten, ĂŒber die ich hĂ€tte stolpern können, hierher gekommen? War es Schicksal? Nein, ich glaube nicht an das Schicksal. Unsere Zukunft ist das, was wir daraus machen. Aber vielleicht hat das Universum etwas im Sinn
 Ich bin Lares von Nord und dies ist meine Geschichte.


    Ich, Lares von Nord, einziger Sohn des Grafen Gauldoth von Nord wurde in Rhodenstein geboren, in einer Welt, die nur wenigen bekannt ist, aber welche fĂŒr gewöhnliche Sterbliche nicht erwĂ€hnenswert ist. Diese Welt wurde dominiert von Vampir-Clans, wovon viele Kartelle reicher Familien darstellten. Menschen hatten nur wenig Rechte und der Großteil von ihnen wurde unterworfen und zur Sklaverei verdammt. Es war zu einer Zeit, als die Vampir-Ältesten noch regierten. Einer aus jedem Clan gewĂ€hlt, um fĂŒr den Clan zu sprechen, regierten sie viele Jahrtausende friedlich zusammen, bis sie sich dazu entschlossen, ihr ewiges Dasein einzustellen und legten sich in ihren Krypten zur ewigen Ruhe nieder, um Platz fĂŒr neue Nachfolger zu schaffen. Doch mit der Zeit zerbrach das Zusammenleben und es gab zwischen den Clans viele blutige Konflikte, die ĂŒber mehrere Jahrhunderte andauerten. Jeder Clan war besessen darauf die Macht an sich zu reißen, um alle anderen Clans zu unterwerfen, um selbst zu herrschen. Von den heutigen Clans sind nur noch sieben verschiedene Vampir-Spezies ĂŒbrig geblieben und ihre Anzahl wurde dezimiert. Als die Menschen dieser Welt dies eines Tages erkannten und in deutlicher Überzahl waren, fingen an zu tausenden zu rebellieren und schließlich Jagd auf Vampire zu machen, was dazu fĂŒhrte, dass die Sterberate deutlich anwuchs und die verbliebenen sich schließlich in den Untergrund zurĂŒckzogen. Als Schlussendlich nichts mehr wert war, noch darum zu kĂ€mpfen, schlossen die Kartelle und AdelshĂ€user neue BĂŒndnisse und Handelsabkommen und vereinten sich zu einer Gemeinschaft. Frieden und Wohlstand hielten alsbald wieder eins unter den AdelshĂ€usern, doch war es mehr eine Zweckgemeinschaft, die Menschen wieder unter Kontrolle zu bringen, was ihnen letztlich gelang.


    Schließlich entstand unter den verbliebenen Clans ein neuer Pakt. In dem Erlass hieß es, dass jeder Clan ein halbes Jahrhundert lang im Wechsel das Zepter fĂŒhren sollte, sodass es jedoch zum Wohlstand aller diente, niemand bevorzugt, aber auch niemand benachteiligt wurde. Diese Aufgeben wurden Pflichtbewusst und zur Zufriedenheit ausgefĂŒhrt, bis zu diesem Tag, als die Nosferatu regieren sollten.


    Nun kam ich, Lares von Nord ins Spiel. Meine Herkunft, oder die Zuordnung zu einem Clan ist nicht ganz so einfach, wie es scheint
 denn ich bin nicht reinrassig
 oder vielleicht doch? Nun, ich bin als Vampir geboren, aber gehörte zu den Bastarden, welche durch Kreuzungen verschiedener Spezies entstanden. Bastarde wurden zur damaligen Zeit von den Clans traditionell getötet, oder verbannt, wobei letzteres frĂŒher oder spĂ€ter auch zum Tode fĂŒhren wĂŒrde, da ein Vampir auf seine Gemeinschaft angewiesen ist. Doch was bin ich? Mein Vater, ein angesehener Graf war ein Nosferatu. Nun, wenn es darum ginge, einen Mensch mit seinem Charm verfĂŒhren zu wollen, werden wir keinen Erfolg haben. Sie sind... hĂ€sslich, schattenhaft, aber die mĂ€chtigsten unserer Art. Selbst in einer Welt voller Monster wĂŒrde man uns vom Ă€ußeren Schein als grĂ€sslich und abstoßend bezeichnen. Der Kuss verzerrt und deformiert unsere körperlichen Merkmale und zwingt sie dazu, dass wir unser Heil im Untergrund suchen mĂŒssen, da wir uns als Menschen nie ausgeben könnten. Doch da wir sehr lange unser UntergrĂŒnde mit Ungeziefer teilten, sind wir durch Rattenbrut gut genĂ€hrt und verschmĂ€hen oft das Blut von Menschen, weshalb diese uns weniger fĂŒrchten als die

    anderen Clans. Doch nun zum anderen Teil, denn meine Mutter war eine Toreador. WĂŒrde man sie mit einem Nosfertu vergleichen
 nun, das wĂ€re ein Unterschied wie Tag und Nacht, denn diese sind anmutig und verfĂŒhrerich und vor allem am stĂ€rksten mit der sterblichen Welt verbunden, sowohl von der Ă€ußeren Schönheit, als auch die Kunst und Unterhaltung, die sie mit den Menschen teilen. Vor allem ihre Empathie ist zugleich Geschenk und Fluch.


    Doch was wurde aus einem Hybrid wie mir? Sagen wir es so: Ich habe die Kraft meines Vaters und die Schönheit meiner Mutter geerbt. Die Liebe zu meinen Eltern bewahrte mich damals vor 200 Jahren, verstoßen zu werden und zogen mich auf, bis meiner Mutter in einen tieferen Konflikt zwischen den Clans getötet wurde, seitdem ziehe mit mit den Nosferatus durch die Gegend, doch um zum eigentlichen Geschehen zurĂŒckzukommen
 Man könnte die Konflikte, die zwischen uns wĂŒteten, einen Erbfolgekrieg nennen. Durch die neuen Gesetze und den Erlass, sollten wir nach 50 Jahren den Gangrel-Clan ablösen. Ihr Baron hatte nun gewissenhaft die Aufgaben ausgefĂŒhrt. Nun sollte mein Vater, Gauldoth von Nord fĂŒr die nĂ€chsten weiteren 50 Jahre diese Pflicht ĂŒbernehmen. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass ein Bastard niemals die Clans regieren könnte. Ich dachte damals, ich wĂŒrde von vielen wegen meiner Herkunft akzeptiert
 doch gerade dem Hochadel war ich ein Dorn im Auge, gerade bei dem Venture-Clan, welcher in frĂŒheren Zeiten schon immer Machthungrig war und sich fĂŒr was bessere hielt. Was wĂ€re, wenn mein Vater nicht wĂ€re? Sie wĂŒrden es nie dulden, von einer Kreuzung wie mir regiert zu werden. Ich habe nicht mit ihrer HinterhĂ€ltigkeit gerechnet, denn sie haben meinen Vater benutzt, um mich zu kriegen.


    Eines Abends, der Mond stand hoch am Sternenhimmel. Ich erwachte gerade aus meinem Sarg, stand auf und suchte in der Krypta ein ein paar Ratten. Ich war in dieser Nacht ein wenig unterernĂ€hrt. Die vier Ratten, die meinen Weg kreuzten waren nicht genug, obwohl ich schon seit einiger Zeit durch Tierblut leicht zu sĂ€ttigen bin und ich brauche nicht viel. Ich verließ den Untergrund und ging auf den Friedhof unseres Clans. Jeder Clan hatte seinen eignen. Als ich so im Mondschein spazierte, an einigen SĂ€rgen und Kreuzen vorbeilief, sah ich einige Mitglieder des Venture Clans, wie sie auf der Friedhofsmauer saßen und in die Sterne schauten. Ich dachte mir nichts großartiges dabei. Zwar waren unsere Clans in der Vergangenheit nicht immer harmonisch im Einklang, aber ich begrĂŒĂŸte sie. Es waren Bekannte, auch nur etwa 200 Jahre alt, so wie ich. Sie sagten mir, es hĂ€tte heute Abend einen Zwischenfall in der Burg gegeben. Rhodenstein diente als Residenz und Zufluchtsort fĂŒr alle Clans. Angeblich soll mein Vater verraten worden sein. Sie sagten, sie haben vom Hörensagen erfahren, dass sich die Clans gegen ihn verschwören wĂŒrden. Nur fragte ich mich, weshalb. Seit einigen Jahrhunderten lebten wir durch den neuen Erlass wieder in Frieden. Ich wollte dem auf den Grund gehen und versuchte die beiden Ventures ein wenig mit Fragerei zu löchern. Schließlich hat es sich mit dem bestĂ€tigt, was vor der Nosfertu-Clan seit vielen Jahrhunderten plante. Die Menschen nicht lĂ€nger zu Sklaven zu machen und ihnen die Freiheit schenken, da wir dies schon immer befĂŒrwortet haben. Anscheinend haben sich angebliche VerbĂŒndete von ihm hinter seinem RĂŒcken pessimistich darĂŒber geĂ€ußert. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen, denn mein Vater mĂŒsste zu dieser Zeit noch in der Burg im Audienzsaal anzutreffen sein.


    Halb hungrig lief ich schließlich zur Burg. Die beiden Venture begleiteten mich. Rhodenstein, welche so wie viele Burgen, auf den Höhen sitzt, waren fĂŒr uns Vampire leicht zu erreichen. FĂŒr einen Mensch wĂ€re es wohl ein anstrengender Weg, aber wer besitzt mehr Ausdauer als ein Untoter? Wir eilten hin. Zu unserer Verwunderung waren an den Toren keine Wachen, auch die Korridore, durch welche wir liefen, waren leer und nur ein schwacher Fackelschein. Auch waren keine Bediensteten zu sehen. Als wir den Audienzsaal betraten, war alles leer. Kein Vampir, keine Menschen, keine Spielleute, kein Nichts. Nur der Mond leuchtete durch die glĂ€sernen, antiken Fenster. Wir durchsuchten den großen Raum, aber waren ratlos. Als wir nĂ€her in Richtung Thron gingen, erblickten wir unzĂ€hlige Körper ermordeter Nosferatu Mitglieder. Ich bekam einen gewaltigen Schreck. Schließlich erblickte ich die Körper viele Leute, die ich kannte. Sie bewegten sich sich. Einige von ihnen waren sogar enthauptet. Das sie eigentlich noch so da lagen, verwunderte mich, denn die Ermordung dĂŒrfte noch nicht lange her sein, da die unserigeren AschehĂ€ufchen sein mĂŒssten, da ein Vampir normal weniger Minuten nach seinem endgĂŒltigen Tod einfach zu Staub zerfĂ€llt. Auch erblickte ich ĂŒber dem Thron liegend meinen Vater, welchem einen Pflock durchs Herz gebohrt wurde. Ich ging zu ihm, stellte ihn aufrecht und rĂŒttelte ihn. Er durfte nicht tot sein und vor allem fragte ich mich, wen hat es zu solch Bloßer Tat bewegt? Nicht nur das, auch lagen leblose Körper der Malkavians im Saal. Dieser Clan pflegte und vertrat sich schon immer die Ansichten der Nosfertu. Auch hörte ich jemanden weinen. Weiter hinten am anderen Ausgang erblickte ich Seras, eine Malkaviran, wie sich ihre Angehörigen betrauerte. Sie war ebenfalls wie ich erst 200 Jahre jung. Ihr langes, pechschwarzes Haar bedeckte ihr Gesicht und sie schluchzte laut. Als ich sie fragte, was sich hier ereignet hat, antwortet sie mir, dass sie von einer Verschwörung gehört habe, bei der einige hochraninige Mitglieder ihres Clans betroffen wĂ€ren. Ich half ihr auf. Sie fing an mich umschlungen zu umarmen. Ich weiß nicht, ob es Erleichterung war, da wir als Kinder schon enge Freunde waren, oder ob sie in diesem Augenblick jemanden zum Trost brauchte, um die Verluste ihrer Clanmitglieder besser verarbeiten zu können. Seras und ich pflegten mehr als nur eine platonische Beziehung, denn es war mir nie gestattet, einen reinen Vampir zur Gattin zu haben, aber uns waren die Gesetze damals schon gleichgĂŒltig.


    Plötzlich hörte ich hinter mir schleifendes GerĂ€usch von Stahl, als wĂŒrde jemand mit gezogenen Waffen vor mir stehen. Schließlich standen beiden Venture Mitglieder mit gezogenen Schwertern vor mir. Daraufhin stĂŒrmten noch mehr Vampire in den Saal. Sie umzingelten mich. Das gesamte Kartell der Venture schien anwesend zu sein. Auch erschienen Hochranige Mitglieder, sogar der Herzog Malachi. Vielleicht dachten sie, sich wĂŒrde mich durch ihre zahlenmĂ€ĂŸige Überlegenheit einschĂŒchtern, doch in diesem Moment war ich eine Mischung aus Wut, Rache und Verzweiflung, denn ich wusste, dass die Venutre schon immer auf unser herabgesehen haben und es in meinen Augen keinen Zweifel gab, dass sie hinter diesen feigen Morden steckten. Schließlich sagten sie mir, was sie vor hatten. Sie wollten ihre feigen und sinllosen Morde mir, einem Bastard, der keinen Clan angehört, anhĂ€ngen. Malachi traft hervor und ordnete seinen Wachen an, Seras und mich in Ketten zu legen. Bevor sie mich ergriffen, erschlug in meinem Rausch mehrere von ihnen, doch schließlich konnte ich auch der Überzahl nicht mehr viel entgegensetzen. Schließlich wurde ich von mehreren Klingen durchbohrt. Ich spĂŒrte keinen Schmerz
 auch nicht, als eine mein Herz traf. Bevor ich abgefĂŒhrt wurde, stieß mir Malachi einen Dolch in den Kopf. Ich zog ihn raus, aber aus irgendeinen Grund konnte er mir nichts anhaben.


    Wir wurden abgefĂŒhrt und in den Kerker geworfen. Wir landeten in einem Turmverlies. Zusammengekauert lagen wir dicht umschlungen in Ketten. Der Mond leuchtete durchs Fenster. Seras war so traurig, dass sie mich weder ansah, noch mit mir redete. Sie neigte den Kopf nach unten und ihre sanften Finger spielten mit meinen Haaren. Niemand weiß, was uns erwartete. Die Nacht kam uns wie eine Ewigkeit vor und wir saßen nur schweigend da. Ich sah sie TrĂ€nen vergießen. Ja, wir Vampire können auch weinen, vielleicht ein
 oder zwei Mal in unserem ewigen Leben. Meine Wunden, die mir zugefĂŒgt wurden, verschlossen sich. Mir gingen gerade einige Gedanken durch den Kopf. Ich hatte damals schon gemerkt, dass ich ressistenter als die anderen bin. Mir wurde das Herz so oft durchbohrt, mir wurde schon der Kopf abgeschlagen in den Kriegen der Clans
 aber irgendwie starb ich daran nie, sondern setzte mich StĂŒck fĂŒr StĂŒck wieder zusammen. Warum starb ich nicht, als ich den Silberdolch in den Kopf bekam? Liegt es vielleicht daran, dass ich bin, wie ich bin? Aber wer bin ich? Ein Mischling. Habe nur ich diese FĂ€higkeit? Schließlich wurden die Gedanken vertrieben, als Seras sich an meinen Leib schmiegte. Wir kĂŒssten uns leidenschaftlich, pressten unsere Körper aneinander und hoffen, dass alles am nĂ€chsten Tag einen guten Verlauf haben wird.


    Schließlich wurden wir am nĂ€chsten Tag in den Richtsaal gefĂŒhrt. Vampire aus den verbleibenden Clan waren anwesend. Alle samt ohne Ausnahme. Malachi, der schon immer ein hohes Ansehen im Rat hatte, war, wie ich spĂ€ter erfuhr der Nachfolger, der meinen ermordeten Vater die nĂ€chsten 50 Jahre vertreten sollte, doch nicht nur als, er war, fragt es mich nicht wie, oder wieso, als Herrscher auf Lebenszeit bestimmt. Weder gab es von den anderen Clans Einwende, nach zweifelte irgendwer die Herrschaft der Venture an. Was danach passierte, war nicht anders zu erwarten. Sie hĂ€ngten mir und Seras den Mord an. Ich weiß nicht wie sie den Hohen Rat ĂŒberzeugen konnten, aber sie schienen es so hinterhĂ€ltig einzufĂŒhren, dass es glaubhaft rĂŒberkam und das Urteil stand schon von Anfang an fest. Einen der unsrigen zu töten, wird selbst mit dem Tod bestraft. In Ketten wurden wir auf das Schafort gefĂŒhrt. Der Henker hielt ein riesiges Beil in den HĂ€nden und hielt es ĂŒber Seras Kopf. Sie neigte ihren Kopf zu mir. In ihrem Gesicht war nur noch Trauer und Wut zu sehen und ihre Lippen waren zusammengekniffen, so sartk, dass sich sich mit ihren ReißzĂ€hnen selbst verletzte. Sie streckte ihre Hand zu mir aus und ich versuchte sie zu ergreifen, doch von einem Moment auf den nĂ€chsten, hörte ich das Fallen der Klinge. Enthauptet ging sie zu Boden. Und ich wĂŒnschte, ich hĂ€tte ich diesem Moment Himmel und Erde bewegen können, um ihr zu helfen, doch ich wusste, ich bin nun der nĂ€chste, dem das gleiche Schicksal ereilt wie meiner Geliebten. Schließlich sah ich, wie sich zu Staub zerfiel. Ich kniff die Augen zusammen und ballte meine HĂ€nde zu FĂ€usten, aber konnte in diesem Moment leider nichts anderes tun.


    Ich bereitete mich auf meinen endgĂŒltigen Tod vor und schloss die Augen. Vielleicht setze ich mich ja erneut zusammen, wenn mir der Kopf abgetrennt wird. In dem Moment gingen mir alle Erinnerungen durch den Kopf, die ich wĂ€hrend meiner Zeit als Vampir durchlebte, bis Malachi die Hinrichtung abbrach. Er entschloss aus welchen GrĂŒnden auch immer, mich am Leben zu lassen, doch sei ich nun ein Verbannter und Ausgestoßener, der noch weniger Recht als ein Mensch hat. Wahrscheinlich um mich zu schikanieren
 der Tod wĂ€re willkommener, da ich alles verlor, aber er zog es vor, mich gedemĂŒtigt davonzujagen. Mit Schimpf und Schande wurde ich aus den LĂ€nderein vertreiben und wusste nicht, wohin ich gehen sollte. Ich versuchte irgendwie mich nach Norden zu kĂ€mpfen.


    Die ganzen Wochen, in denen ich unterwegs war, gingen mit die Gedanken und Bilder nicht mehr als dem Kopf. Mein Clan war vernichtet und meine Liebste und meine VerbĂŒndeten auch. Auf der Flucht fiel mir ein, dass mein Vater guter Kontakte zu Seeleuten in Salza hatte, also ging ich weiter und weiter nach Norden. Ich ernĂ€hrte mich von denen, die meinen Weg kreuzten, aber es war nie genug, um mein Verlangen nach Blut vollstĂ€ndig zu befriedigen. Schließlich erreichte ich nach einiger Zeit Salza, eine Siedlung mit einem Hafen. Ich musste mein Land, in dem ich geboren wurde, verlassen. Durch gute Kontakte halfen mir die Hetleute, die dank meines Vaters freie Völker blieben und durch Einfluss nicht versklavt wurden. Deswegen schuldeten sie mir einen Gefallen.


    Wir begaben uns aufs Schiff und segelten davon. Ich ernĂ€hrte mich, so wie es mich meine Nosferatus gelehrt hatten, von Ungeziefern. Schiffsratten kamen mir ganz gelegen. UrsprĂŒnglich war geplant, dass wir einen anliegenden Kontinent erreichen wollten, aber durch wochenlange StĂŒrme auf der See, waren die Standpunkte auf unserer Karte sehr ungenau. Der Navigator hatte kaum noch Besteck zur Übersetzung auf See und daher war alles schwer zu koppeln. Selbst ein zuverlĂ€ssiger Sextant konnte hier nicht helfen. Wir trieben irgendwo im nirgendwo, weit abseits von gut und böse. Hinzu kam, dass die VorrĂ€te der Hetleute zuneigen gingen und schimmelig wurden. Viele bekamen Skorbut und starben. Nur ich als Vampir schien dagegen immun zu sein. In der Not wĂŒrde ich es vorziehen auch mal Menschenblut zu mir zu nehmen, doch wĂ€re es eine große Gefahr mich von verwesten Kadavern zu ernĂ€hren, da ich frisches Blut benötige. Schließlich war einige Tage spĂ€ter die gesamte Besetzung tot.


    Das Schiff war durch die StĂŒrme schon geflutet. Der Großteil des Unterdecks stand schon unter Wasser und die ganzen Schiffsratten hatte sich an Deck verirrt. Zumindest musste ich nach meinen nĂ€chsten Mahlzeiten nicht suchen, aber mir war bewusst, dass mir die Ratten bald ausgehen wĂŒrden. Inzwischen geriet das Schiff ein eine Nebelbank. Man sah die Hand vor dem Auge nicht mehr. Nur hörte jemanden rufen. Der Ruf kam vom Schiff. Es war Gilbert, der stellvertretende Steuermann. Ich erblickte ihn und kam auf ihn zu. Gilbert war gezeichnet von Gewerberissen und hatte alle Anzeichen dafĂŒr, dass er ebenfalls an Skorbut erkrankt ist. Er erklĂ€rte mir, dass der Frachtraum noch nicht unter Wasser sei. Wir suchten dort Unterschlupf, weil sich ein Regenschauer ankĂŒndigte.


    Ich erlegte noch so viele Ratten wie ich konnte und ging mit Gilbert hinunter. Kurze Zeit spĂ€ter hörten wir ein lautes Knacken, als ob der Schiffsmast bricht. Wir hörten NĂ€gel und Schrauben, welche vom Holz abplatzten. Auch merkten wir, dass wir langsam sanken, aber wir hatten GlĂŒck, denn der Kahn, der in die Tiefe sank, war verloren. Nur wir ĂŒberlebte im Frachtraum geschlossen. Wir sahen uns um. Gilbert fand noch etwas Brot und ein Fass mit lieblichen Wein. Auch mir waren ein paar Schiffsratten fĂŒr den Verzehr geblieben. Trotzdem verschlimmerte sich mit der Zeit unser Gesundheitszustand mehr. Gilbert war so stark von Skorbut betroffen, dass er Blut hustete und ich war aufgrund Mangels an Blut unterernĂ€hrt, wollte es aber nicht ĂŒbers Herz bringen, meinen einzig verbliebenen GefĂ€hrten anzufallen. Schließlich gab auch der Frachtraum nach und es dran Wasser ein. Ich kann mich nur noch erinnern, dass Gilbert bewusstlos wurde. Um uns flutete sich der Raum mit Wasser und auch ich fiel in Ohnmacht.


    Dann war lange Zeit nichts, als wir plötzlich gestrandet mit einigen StĂŒcken Treibholz in eine Grotte gespĂŒlt wurden. Wir wussten nicht, wo wir waren, aber wir waren zumindest am Leben. Wir verließen die Grotte und schauten uns an Land am. Die Tiere, welche dieses besiedelten, waren mir nicht fremd und hatte gleich ein paar neue Nahrungsquellen fĂŒr mich Entdeckt. Außerdem Fand Gilbert eine Heilpflanzen und essbare FrĂŒchte, die sein Organismus so dringend benötigte und ihn vom Skorbut heilte. Schließlich erholten sich beide ein wenig. Ich ging auf Gilbert zu streckte ihm meine Hand aus, als Dank, denn wĂ€re es und seine Crew nicht gewesen, wĂ€re ich vielleicht nie sicheren Fußes aus meinen eigenen verbannten Land heraus gekommen. Er nannte mich immer noch Graf, aber ich sagte ihn, dass ich keiner mehr bin und er nicht kĂŒnftig nicht weiter so nennen muss. Dennoch entwickelte es sich so, dass Gilbert mir trotzdem wie ein Diener auf Schritt und Tritt folgte.


    Auf unseren Reisen begegneten wir einigen Menschen. Sie erzĂ€hlten uns, dass dieser Kontinent der viel zu bieten hat. Durch einige hilfsbereite Leute wurden wir gut versorgt und ebenfalls gut behandelt und sie erzĂ€hlten uns von den Herrschern des Kontinents. Nun, da ich alles verloren habe, musste ich langsam anfangen mich wieder aufzurappeln. Zwar mag in der Welt, als der ich stamme, alles verloren haben, aber ich bin mir sicher, dass dieses Land, auf dem ich mich nun befinde, viel zu bieten hat und vielleicht schaffe ich es mit ein wenig GlĂŒck, mir meinen alten Wohlstand wieder aufzubauen und wieder ein Graf zu werden. Durch einen netten Einwohner wurden wir mit einem kleinen Boot auf eine unbewohnte Insel gefahren, die wir nun unser Eigenen nennen. Vielleicht können wir dort unseren Wiederaufbau starten und aus der Asche neu auferstehen. Doch werde ich nie meine geliebte Seras vergessen, die mir genommen wurde, doch auch darf nicht nur auf das schauen, was einmal war, sondern was ist und was vielleicht noch sein wird, aber wer weiß, vielleicht wartet hinterm Horizont schon das nĂ€chste Abenteuer auf uns. Auf dem geheimnissvollen Kontinent (Northdeer).

    Hallo ihr Lieben,


    da ich schon seit einiger Zeit bei euch auf dem Server aktiv bin und es versĂ€umt hatte, mich im Forum zu registrieren, stelle ich mich nun auch einmal vor. Mein Name ist Lares (von einigen auch "Nordi" genannt), bin 36 Jahre alt und lebe in der NĂ€he von Haithabu, einer bedeutenden Siedlung von den dĂ€nischen Wikingern, bzw. schwedischen WarĂ€ger, welche auf der kimbrischen Halbinsel liegt. Ich war seit Ende 2021 nicht mehr in Minecraft aktiv und da ich leider meine frĂŒhere Community vom letzten Server verloren habe, wollte ich auf eigene Faust losziehen, um nach einen neuen Server zu suchen, weil mich die Minecraft-Sucht einfach wieder gepackt hat und spiele seit Ende August 2023 aktiv auf Northdeer, wo ich mich inzwischen richtig eingelebt und den ein oder anderen auf dem Server lieb gewonnen habe. Ich bin ruhiger und netter Zeitgenosse, bin fĂŒr jeden Spaß zu haben und bin von Natur aus tiefenentspannt und extrem tolerant, aber auch sehr rechenschaftlich veranlagt.


    Mittlerweile bin ich zu diesem Zeitpunkt schon ein Graf, was aber ganz gut zu meinem Charakter im Spiel passt (Charakter-Story folgt noch). Ich baue gerne im SpĂ€t-Mittelalterlichen Stil und gehe auch im RL gerne auf MittelaltermĂ€rkte oder MPS Events. Ich bin Goth (nicht zu verwechseln mit Satanisten), andere sagen auch "Grufti" dazu, liebe die Dunkelheit und bin ein NachtschwĂ€rmer, aber diese Gesinnung bedeutet fĂŒr mich vor allem Toleranz und Akzeptanz. In meiner Freizeit betreibte ich regelmĂ€ĂŸig Sport, wie Mountainbike fahren, Jogging, Kraft- und Ganzkörpertraining, gehe gerne spazieren, habe ein Faible fĂŒr Zier-und Heilpflanzen und ich mag die Tierwelt. Besonders meine Papageivögel, ein Hobby, welches ich seit knapp einem Jahrzehnt habe. Ich halte diese Tiere sehr artgerecht und zĂŒchte auch nach Eigenbedarf. Aber auch dem Vorm Pc sitzen bin ich nicht abgeneigt. Auch bin ich Spielleiter einer Pen&Paper Gruppe (Das schwarze Auge) und schreibe auch selbst meine Abenteuer. Ab und an gehe ich aber auch gerne mal feiern.


    Soviel erstmal kurz und knackig zu mir. Ich habe es nun endlich ins Forum geschafft... nun, freue mich auf jeden Fall und hoffe auf eine gute Zeit mit euch und das wir kĂŒnftig viel Spaß miteinander haben werden. ^^