Harrogath

  • Es ist eine Weile her, dass ich was geschrieben hab.. daher - Verbesserungen und konstruktive Kritik gern gesehen ;)




    Mühsam schleppte Er sich an Land und erbrach einen Schwall Wasser.

    Sein Schädel fühlte sich an, als wolle er vor Schmerzen platzen und Blut lief ihm über das Gesicht.


    Was war passiert?


    Ein Blitz erleuchtete die Dunkelheit und für einen kurzen Augenblick sah er dunkle Schatten aus dem Wasser kommen und stöhnende Geräusche von sich geben, ehe sie in den Sand fielen und liege blieben. Donner durchbrach das gleichmäßige Rauschen des Regens und einzelne Sturmböen zerrten an seinen nassen Gewändern.


    "Rik, bist du das?"


    Die Stimme kam Ihm bekannt vor, doch er vermag Ihr nicht zu antworten. Schwärze umfing Ihn und riss Ihn zu Boden.





    Laute Stimmen drangen an Sein Ohr und ließen Ihn erwachen. Er befand sich in einem Zelt, durch dessen rissiger Plane das Licht der aufgehenden Sonne fiel.

    Sein Schädel pochte. Vorsichtig tastete er nach der schmerzenden Stelle und ertastete eine grobe Naht.

    Die Stimmen drangen wieder an sein Ohr..


    "Was sollen wir machen? Wir wissen nicht einmal wo wir sind!"


    Mühsam rappelte er sich auf und schritt auf wackligen Beinen aus dem Zelt.

    Männer und Frauen in zerrissenen Klamotten standen um ein Lagerfeuer und Diskutierten heftig miteinander, verstummten jedoch, als Er sich Ihnen näherte.

    Er musterte die Leute genauer und wie er trugen alle das selbe Wappen auf der Brust.


    Eine Frau grinste Ihn schief an.

    "Ausgeschlafen? Willkommen im Lager!"

    Er sah sie an. "Was ist passiert?"

    Sie zuckte teilnahmslos mit den Schultern. "Ein Sturm ist passiert und ließ das Schiff kentern. Weist du das nicht mehr? Wir hatten Glück so nah an der Küste zu sein!"

    Er runzelte die Stirn. "Ich weis garnichts mehr.."

  • Die Siedlung


    Zeit strich ins Land und jeder der körperlich dazu fähig war barg aus dem Schiffswrack was es zu bergen gab.

    Werkzeug.. Lebensmittel.. Waffen..

    Derweil kehrte ein Soldat zum Lager zurück, welcher die Gegend auskundschaften wollte und verbeugte sich tief vor Rik. Es war Ihm schleierhaft warum er das tat, doch bevor er fragen konnte verkündete der Soldat bereits seine Neuigkeiten.


    "Eine Insel! Wir sind auf einer Insel gestrandet!"


    Sille breitete sich im Lager aus und niemand wusste mit dieser Information umzugehen. Verzweiflung machte sich breit und einige sahen hilfesuchend zu Rik, doch er konnte ihnen nicht helfen. Warum auch gerade Er?


    "Es ist nicht ganz aussichtslos." Sprach der Soldat weiter. "Es gibt immerhin trinkbares Wasser und einen guten Platz für ein besseres Lager!"

    "Zeig mir den Platz." Er brauchte einen Moment bis Ihm bewusst wurde, dass Er die Worte sprach und es überraschte Ihn noch mehr, als der Soldat salutierte und sich sofort mit Ihm auf dem Weg machte.



    Sie liefen eine Weile, bis sie den Ort wieder fanden und Ihm war schnell klar, dass dies ein Ort für mehr als nur ein Lager war. Das Land war fruchtbar und in den Bächen glitzerte es golden, doch viel bemerkenswerte war es, dass sich in allen ein innerer Frieden ausbreitete. Verzweiflung verfloss wie und neuer Mut kam auf.


    Wenn wir hier nicht weg kommen, dann werden wir genau hier neu anfangen!

  • Da im Discort die Frage aufkam.. warum Lyktra und ich "Erzfeinde" sind..

    werde ich das ganze hier in meiner Story mit einbauen.

    Stück für Stück.


    Und da man ja ein "Bauplan" von einem großen Projekt einstellen soll, wenn man Richtung Fürst arbeitet mach ich das gleich auch mal.

    So grob. Ich kann keine Pläne zeichnen..


    Beschwerden und Anregungen bitte bei mir zu Hause auf meiner Insel in den Briefkasten stecken..

    Hab ich überhaupt einen Briefkasten?:/




    Das Fuchsmädchen



    Müde und entkräftet zog sie sich an den Strand und blieb für einen Augenblick liegen.

    Ihr Herz pochte wild und ihr Atem ging schwer, doch huschte ein Lächeln über ihre Lippen.

    Ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit und sie war vom Schiff Ihrer Peiniger gesprungen und mit Ketten an den Armen bis zu dieser Insel geschwommen, angezogen von einem blauen Feuer.

    Wie viel schlimmer konnte es hier schon werden, als auf einem Schiff von Sklavenhändlern.

    Wut kam in Ihr auf, als sie daran dachte wie Ihre gräfliche Garde niedergemetzelt wurde und sie gefangen genommen..


    Sie drehte sich mühsam auf den Rücken und starte in die Vollmondnacht empor. Er war riesig und der Anblick faszinierte sie. Abgelenkt von diesem kleinen Naturschauspiel bemerkte sie beinahe zu spät die schlurfenden Schritte und das kehlige Stöhnen.


    Erschrocken sah sie sich um und konnte im Mondlicht die Geißel dieser Welt ausmachen. Untote.

    Lechzend und geifernd kamen sie auf Sie zu, bereit Sie in Stücke zu reißen und sich an Ihrem Fleisch zu laben.

    Entsetzt versuchte Sie zu flüchten, doch ihre Beine versagten Ihr ihren Dienst. Sie war zu schwach und fiel mit dem Gesicht voraus in den Sand.

    Als sie auf sah ragte eine schwer gerüstete Gestalt über Ihr auf. Ein Schwert über den Schultern liegend starte der Krieger auf die sich nähernde Meute der Untoten. Er seufzte ermattet, bevor er über Sie hinwegschritt. Mit einem kehligen brüllen stürmte der Fremde auf die Untoten zu und ließ sein Schwert niederfahren. Köpfe rollten und verwesende Eingeweide flogen in einem Wirbelsturm aus kaltem Stahl durch die Luft bis es keine Untoten mehr gab.


    Sein grausames Werk getan wischte Er sein Schwert mit einem Tuch sauber und ließ es langsam in eine Scheide gleiten.

    Er kam auf Sie zu, doch sie konnte nichts tun. Sie war starr vor Schreck.

    Vorsichtig hob er sie auf und trug sie weg von Strand.

    Ihre Blicke trafen sich.

    Da war etwas in Seinen Augen. Etwas Fremdartiges.. und etwas vertrautes zugleich.

  • Weil Rin sich beschwert hat "ich schreibe zu wenig."



    Das flattern der Flügel eines Schmetterlings kitzelte Sie an der Nase und ließ Sie langsam erwachen.

    Sie wedelte Ihn mit der Hand weg und gähnte ausgiebig, doch schreckte sie sogleich hoch und stieß sich den Kopf an einer zu tief hängenden Laterne, welche von einem Dachbalken hing.


    "Auuutsch.."

    Sie rieb sich den Kopf und sah sich um. Es war ein kleiner Raum direkt unter dem Dach, spärlich eingerichtet. Ein Bett, eine Truhe.. unweit ihres Bettes führte eine Leiter nach unten. Wo war sie?

    Sie rieb sich die Augen und bemerkte, dass ihre eisernen Fesseln entfernt worden waren.

    War sie in Sicherheit? Das Geräusch schwerer Stiefel drang empor, welche sich unten im Raum bewegten. Sie spitzte die Ohren, um mehr zu hören und ließ sie vor und zurück zucken.

    Vorsichtig näherte Sie sich der Öffnung und spähte hinab...



    Gerade wollte er die Leiter hoch steigen, blickte Sie überrascht auf Ihn hinab und verschwand auch sogleich wieder.

    Er hatte nicht viel gesehen. Nur Lange rötliche Haare und rot bepelzte Fuchsohren.


    "Hmm.. scheint schüchtern zu sein.." murmelte er und erklomm vorsichtig die Leiter.

    Ebenso vorsichtig wie Sie davor spähte er durch die Öffnung und suchte den Raum nach dem Fuchsmädchen ab.

    Zu spät sah Er die Laterne auf sich zukommen, welche scheppernd in sein Gesicht krachte. Das Gleichgewicht verlierend griff Er um sich und bekam etwas zu packen, was sich als Ihr Arm heraus stellte. Es reichte nicht und so zog er sie mit sich polternd die Leiter hinunter.



    Sie ächzte benommen und wollte gerade aufstehen, doch jemand schob sie grob zur Seite und brummte etwas..

    Es hörte sich an wie - "Schön, dass du wieder zu Kräften gekommen bist." Er erhob sich vor Ihr und reichte Ihr zur Hilfe Seine Hand. Zwei tief blaue Augen blickten zu Ihr hinab. Zögerlich nahm Sie seine Hand an, wie gebannt in Seine Augen blickend.

    "Hab keine Angst, ich werde dir nichts tun." Er zog sie sanft hoch und ging ein paar Schritte zurück, um ihr ein wenig Sicherheit zu geben. Sein Blick wanderte von Ihrem Kopf zu Ihren Füssen und wieder zurück. Er sah überrascht aus.



    So wie letzte Nacht überraschte es Ihn doch wieder, was für ein Wesen er vor sich stehen hatte.

    Sie schien eine ganz normale Frau zu sein, doch ragten aus Ihren langen roten Haaren spitze bepelzte Ohren hervor, welche sich in beinahe jede Richtung drehten aus der ein Geräusch kam.

    Ihr Gewand war zerschlissen und doch von edlerer Herkunft, was Ihn darauf schließen ließ, dass sie eine Adlige, oder zumindest wohlhabend sein musste, doch guckte ein roter buschiger Schwanz hinter Ihr hervor, welcher nervös hin und her zuckte. Sein Blick verharrte in Ihren smaragdgrünen Augen.

    Es war nur ein Augenblick, doch er fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Da war etwas vertrautes.. und doch fremdartiges zugleich..

    Er räusperte sich, "Ich bin Rik.." Seine Stimme klang belegt und er räusperte Sich nochmal. "Wer bist du?"

    Es war ein flüstern. Nur ein leises Wispern. "Lyktra, von den Kitsune."




    Auch wenn sich das hier fast schon anders anhört.. es wird keine Lovestory!

  • Harrogath



    Zeit zog ins Land und Lyktra faste ein wenig Vertrauen in Rik.

    Sie erfuhr auch einige Dinge über Ihn, wenn auch nur wenig. Sein Gedächnis war getrübt und so konnte er Ihr nicht sagen,

    warum er überhaupt mit dem Schiff in einen Sturm gesegelt war. Von Seinen Gefolgsleuten brauchte Sie nicht viel

    erwarten. Sie begegneten ihr mit viel Mistrauen und hielten sich in Ihrer Gegenwart bedeckt.

    Es war die Hauptfrau der wenigen Soldaten, welche Ihr sehr offen sagte wo sie hin gehen solle.

    Sie wird Unglück über die Gemeinschaft bringen und ihr aller untergang sein.

    Wütend und traurig zugleich, wegen dieser haltlosen Anschuldigungen, spazierte Lyktra einsam durch den Wald und suchte etwas,

    woran sie Ihren Frust ablassen konnte.

    Es war Zufall, dass sie dabei ausgerechnet auf Rik traf, welcher auf einer Lichtung, zu übringszwecken, ein riesiges Schwert schwang.

    Eine Weile beobachtete Sie Ihn. Prägte sich sein Kampfmuster ein. Seine Schritttechnik.

    Vorsichtig schlich Sie an den Rand der Lichtung und bewegte sich beinahe Geräuschlos durch das lichte Gestrüb...



    Ein rascheln erregte Seine Aufmerksamkeit und ließ Ihn in seinen Übungen inne halten. Er drehte sich um und blickte in den Wald.

    Sein Blick fuhr suchend die Bäume entlang, doch er sah nichts.

    Gerade wollte er sich wieder seinen Übungen widmen, als das flattern von Stoff an seine Ohren drang.

    Schnell fuhr er herum, sein Schwert zur abwehr erhoben, doch es war nicht schnell genug. Mit einem sirren flog sein Schwert zur Seite

    und etwas pelziges peitschte Ihm ins Gesicht. Er versuchte es zu fassen zu bekommen, doch war es so schnell verschwunden wie es

    aufgetaucht war.



    Sie trieb dieses Spiel noch zwei weitere male mit Ihm. Ein leises kichernd entglitt Ihr und Ihre Laune hob sich. Zugleich bekam sie

    ein schlechtes Gewissen mit Ihrem Freund so ein böses Spiel zu treiben. Die Erfahung sollte Sie lehren, dass Ihr kichern Ihr

    Verhängnis wurde. Sie sprang erneut auf seinen Rücken zu, doch erwartete Sie nicht seine schnelle Reaktion. Wie ein geworfenen Apfel fing

    Er sie aus der Luft, drehte sich mit Ihr um die eigene Achse und schleuderte Sie in ein nahe stehendes Gebüsch in dem Sie sich verfing.

    Streng sah er zu Ihr hinab.


    "Das war sehr Leichtsinnig von Dir!"


    Beschämt ließ Sie die Ohren hängen und sah zu Ihm hoch.


    "In einem echten Kampf musst du deine Gefühle kontrollieren, ganz gleich wer dein Gegner ist. Wenn du nicht aufpasst bist du tot!"


    Er reichte Ihr die Hand, um Ihr aus dem Gebüsch zu helfen, welche sie dankend annahm.

    So stand sie nun da. Beschämt mit hängenden Ohren und hängenden Schultern.

    Vielleicht hätte Sie Ihn doch nicht so hinterrücks angreifen sollen..

    Er zeigte auf Ihre Brust und sie sah hinunter. Sogleich fuhr er mit dem Finger hoch und stubste Ihr auf die Nase.

    Er lächelte. Er lächelte sein typisches warmherziges lächeln mit diesem Blick - Alles ist gut.

    Sie lächelte ein wenig.


    "Was machst du hier draußen? wolltest du nicht in die Siedlung?"


    Sie nickte und ließ den Kopf hängen. Er konnte sich ausmalen was passiert war. Sie war nicht wie sie. Sie war kein Mensch, doch sollten

    seine Leute mitlerweile gelernt haben, dass von Ihr nichts böses ausging.


    "Mach dir keine Gedanken, wegen meiner Leute. Sie fürchten sich vor den Dämonen unserer Vergangenheit."


    Sie horchte auf. Dämonen? Sie sah in fragend an, doch sein Blick war auf ein kleinen schwarzen Würfel ihn Ihrer Hand gerichtet.


    "Was ist das?"


    Sie besah den Würfel in Ihrer Hand und versteckte diesen dann sogleich hinter Ihrem Rücken.


    "Das... das.. das ist nichts.. das kann ich nicht erklären.. was meinst du mit Dämonen?"


    Er beließ es fürs Erste dabei, zuckte mit den Schultern und sammelte sein Schwert ein.


    "Komm. Wir gehen jemand besuchen, der mehr darüber weis und mir vielleicht Antworten gibt."


    Sie gingen eine Weile nebeneinander schweigend her, bis sie zu ein paar Zelten kamen, welche in der Nähe eine Schiffswracks standen.

    Ein alter Mann saß vor einem Feuer und schien die beiden freudig zu erwarten.


    "hat sich der unglückselige Sohn also doch nicht auf dem Weg zu mir gemacht, um Seine Vergangenheit zu erfahren? Seine Zukunft?

    Oder will er seine Gegenwart erfahren?"


    Der Alte lachte gackernd. Es war ein Lachen ohne jedliche Freude darin. Lyktra lief es eisig den Rücken hinunter.

    Rik bedeutete Lyktra sich zu setzten und tat es Ihr dann gleich. Er wirkte angespannt. Es machte den Anschein, als würde Er sich vor

    dem fürchten was nun kommen könnte. Seine Hände krampften und Adern traten an seinen Schläfen hervor.


    "Woher komme ich?" Fragte Rik.


    Der Alte lachter wieder. Er stand auf, verschwand in einem der Zelte und kam kurz darauf wieder mit zwei Fläschchen, welche eine

    leuchtende Flüssigkeit enthielten.


    "Trinkt das," sprach er "und Ihr werdet alles wichtige erfahren!"


    Sein Zahnloses grinsen ließ Lyktra erschaudern, doch Rik schien das nichts auszumachen. Er nickte Ihr lediglich zu.

    Sie nahmen die Fläschchen und öffneten sie. Der Geruch ließ Lyktra würgen. Es stand faulig nach Schwefel. Rik verdrechte die Augen

    und leerte sein fläschchen auf einem Zug. Er schien ein wenig grün um die Nase zu werden.

    Lyktra hielt sich die Nase zu und tat es Rik gleich. Es schmeckte wiederlich.

    Zuerst merkte Sie nichts, doch dann began die Welt um Sie herum sich zu drehen und die Farben verschwammen.

    Es dauerte einen Moment, bis Sie wieder klar sehen konnte, doch war sie nicht mehr bei den Zelten.

    Sie stand vor einer riesigen Festung. Eine Zitadelle, erbaut, um die Endzeit zu überstehen.


    Sie stand in Flammen.


    Vor dem gewaltigen Tor konnte sie Rik erkennen und mit Ihm seine Krieger.

    Sie wagten einen Ausfall gegen eine Flut aus Monster und Dämonen. Ihre Münder bewegten sich im Einklang, als würden sie singen und

    woben dabei ein kompliziertes Muster aus geweitem Stahl. Wo Ihre Klingen auf dämonisches Fleisch trafen verging jedliches Leben.

    Die Szenerie veränderte sich. Lyktra stand an einem Hafen in dem ein Schiff darauf wartete aufs Meer hinaus segeln zu können. Ihm vorraus

    fuhr eine Flotte.

    Rik rannte gehetzt mit einer Hand voll Krieger an Bord des Schiffes, welches sogleich die Leinen kappte und wie von magischen Winden

    getragen vondannen fuhr.


    "LYKTRA"


    Erschrocken drehte Sie sich um und sah eine Gestallt aus Rauch und Nebel, welche nach Ihr griff. Sie schrie.


    In kaltem Schweiß gebadet fuhr sie hoch und fand Sich am Feuer bei Rik und dem Alten wieder. Rik sah genau so verstört aus wie Sie.

    Der Alte sprach.


    "Vor vielen hundert Jahren schloss ein gieriger und grausamer Herscher mit dämonischen Kräften einen Packt.

    Sein Reich solle ewig bestehen und im Austausch dafür bot er einem finsteren Dämon seinen erstgeborenen Sohn, doch die Waldgeister

    aus dem Waldlandreich, aus dem wir stammen, hatte andere Pläne. Über Jahrhunderte hinweg manipullierten sie das Herschergeschlecht,

    woraufhin dieses nur Mädchen gebar. Zeit wurde zur Legende und Legende wurde zu Myten.. doch dann wurdest du geboren Rik.

    Der erstgeborene Sohn eines kinderlosen Herscherpaars.

    Wälder begannen zu welken, Ernten blieben aus. Die alten Krieger der Feste Harrogath nahmen Dich in Obhut und bildeten Dich aus,

    In der Hoffnung, dass Du, als rechtschaffener Krieger, als König, sie durch diese unglückselige Zeit führen würdest.

    Sie wussten um die Legenden und dem Übel, welches mit deiner Geburt erwacht war. Und es wird zu Ende gehen.. auf die ein, oder andere Weise..."

  • Wollt ihr.. 7

    1. Mehr Bilder von gebauten (3) 43%
    2. Längere Texte mit mehr details (1) 14%
    3. Mehr Mord und totschlag (2) 29%
    4. Etwas mehr romantic fsk 16 (0) 0%
    5. Mehr drama fsk 16 (1) 14%
    6. Mehr Spieler mit einbinden (3) 43%
    7. Alles zusammen (4) 57%

    Hier wird ja viel geschrieben. Man könnte fast meinen, dass das nicht mehr viel mit dem Projekt zu tun hat, aber es läuft alles aufs Endprodukt zusammen ;)

  • R1k0l4

    Changed the title of the thread from “Eine neue Welt” to “Harrogath”.
  • Die Elfe und die Succubus 1/2


    Betrübt saß Venexia auf dem Boden Ihrer Kammer und nippte an einem Kelch Met. Mit gläsernen Augen stellte sie fest, dass der Kelch leer war und warf ihn durch den Raum. Ihre Hand tastete nach der dazu gehörigen Flasche, welche Sie zu Ihren Lippen führte und ein großen

    Schluck darauß nahm.

    Plötzlich sprang Sie auf und sah Sich um. Ein großes Bett dominierte den Raum und auf dem Boden lagen dicke Teppiche.

    Sie schob alles schnaufend zur Seite, nur um dann anschließend belustigt zu glucksen.


    "Wiescho hab issch nicht gezzzaubert..."


    Sie zuckte mit den Schultern und durchsuchte Ihre Schränke, welche die Wände säumten. Ein Chaos entstand bis sie fand wonach Sie suchte.

    Schlichte Kreide.

    Mit geübten, doch durch den Alkohol zittrigen, Händen zeichnete Sie einen Kreis mit verschlungenen Runen auf den Boden.

    Zufrieden mit Ihrer Arbeit nahm sie nochmal einen großen Schluck aus der Flasche, stellte Sich in die Mitte des Kreises und began eine

    Zauberformel zu murmeln.

    Ein Blitz schlug an der Stelle ein an der Sie stand und Venexia war wie vom Erdboden verschwunden.

    Bunte farben wabberten vor Ihren Augen und eine Stimme wisperte in Ihrem Kopf.


    "Du kommst mir gerade recht..."



    Lyktra erwachte und fand Sich in einem Zelt auf einer ungemütlichen Schlafmatte wieder. Ihr Mund fühlte sich trocken an und Ihr Magen rebellierte.

    Was auch immer sie da getrunken hatte, es tat Ihr im Nachhinein nicht gut.

    Sie setzte sich auf und dachte nach. Hatte sie das alles geträumt? Sie verwarf Ihre Gedanken fürs erste und krabbelte aus dem Zelt hinaus.

    Sie brauchte frische Luft.

    Vor der erkalteten Feuerstelle lag der alte Mann und schnarchte laut. Sie überprüfte die beiden anderen Zelte, doch von Rik fehlte jede Spuhr. Hatte er Sie einfach zurück gelassen? Das sah Ihm nicht ähnlich..


    "He da!" Sie stieß den Alten unsanft mit dem Fuss, um Ihn zu wecken.


    Er grunzte und schmatzte. Müde blinzelte und finster sah Er zu Ihr auf und wenn Blicke töten könnten,

    wäre Lyktra einen grausigen Tod gestorben. Es kümmerte Sie nicht.


    "Wo ist Rik?"


    Der Alte gähnte, streckte Sich und sah Sich um. Er gluckste.


    "Der ist heute Nacht wirr brabbelnd nach Süden. Die Herrin des Waldes würde Ihn rufen."


    Lyktra hob verwirrt eine Augenbraue. Ihre Ohren zuckten. Er grinste Sie zahnlos an und gackerte sein hässliches Lachen.


    "Du weist nicht viel über unser Volk Fuchsmädchen?! Izur, die Lebensspendende, Herrin des Waldes ist unser Schutzpatron.

    Sie wacht über jene, welchen Ihren Schutz verdienen!"


    "Dann scheint ihr Waldleute bei Ihr wohl in Ungnade gefallen zu sein", erwiederte Sie.


    Die Spitze saß und der Alte drehte Sich verächtlich grunzend von Lyktra weg. Er wedelte mit der Hand in Richtung Süden und Lyktra verstand dies als Ihren Weg Rik zu finden.

    Auf Ihrem Weg kam sie an vereinzelten Häusern und Feldern vorbei. Die Siedler vereinnahmten sich das Land mit dem wenigen das sie hatten auf erstaunlich erfolgreiche Weise. Es erschien Ihr nur sehr ungewöhnlich, dass die Natur ebenso schnell mitwuchs wie Häuser gebaut wurden.



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    Sie wuchs in symbiose mit den Gebäuden. Unterwegs traf sie auf Alaniel, die Hauptfrau der Krieger dieses Volkes, welche einem Jungen und einem Mädchen, den Umgang mit dem Schwert bei. Die Beiden hatten höchstens Vierzehn Winter erlebt.

    Interessiert sah Lyktra den dreien einen Moment zu, bis Alaniel Sie bemerkte und die Übung beendete.

    Sie zog Sich den Helm vom Kopf und sah Lyktra aggressiv an und obwohl Lyktra die Frau schon öfters gesehen hatte fielen Ihr erst jetzt die senkrecht nach oben stehenden, spitzen Ohren auf. Sie war eine Elfe?


    "Was?" Alaniels Tonfall war wie gewohnt hart und unfreundlich zu Lyktra, doch das kümmerte Sie nicht.


    "Habt Ihr Rik gesehen?" Lyktra sprach gespielt freundlich, um Alaniel damit zu provozieren, doch die sah überrascht aus.


    "Erstens heißt das "Der Herr Graf" und zweitens.. Ihr wisst nicht wo er ist, wo Ihr doch den lieben langen Tag um Ihn drum herum schleicht wie ein brünftiges Tier?!"


    In Gedanken zerfetzte Lyktra der Elfe das Gesicht, wegen der Beleidigung und wollte ihr sagen wo sie sich ihre spitze Zunge instecken kann, doch Sie besann sich eines besseren. Sattdessen grinste Sie Alaniel so breit an, dass Ihre langen spitzen Eckzähne zum Vorschein kamen und säuselte "eifersüchtig?"

    Alaniel schnaubte, stapfte davon und winkte die Kinder harsch hinter sich her.

    Lyktra grinste ihr hinterher, doch innerlich fluchte sie. Sie war kein Stück schlauer als vorher..

    Von den Siedlern, welche Sie fragte, erfuhr Sie eben so wenig. So versuchte Sie Ihr Glück weiter im Süden.

    Sie fand Ihn, versteckt in einer Schlucht. Er lag auf einer kleinen Insel zwischen zwei Bächen, vor einer großen Statue in Form eines Drachen.


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    Geschickt hüpfte Lyktra über den Bach hinweg und kniete sich neben Rik.

    Er sah so elendig aus wie Sie sich fühlte und schien Ihre Anwesenheit garnicht zu bemerken, so beschloss Sie sich neben Ihn zu setzten und zu warten. Sie musterte die Statue, welche aus schwarzen Stein gemeißelt war. Sie sah frisch aus, als wenn sie erst kürzlich gemeißelt worden wäre, doch wen sollte sie darstellen? Ihre Gedanken wurden von einem ächzen unterbrochen. Rik beugte sich über den Bach

    und erbrach Sich.


    "Dieser elendige Sardist.." Er wischte Sich die Galle vom Mund und spühlte diesen mit Wasser aus.

    "Wann sind wir hier hergekommen?" Er sah Lyktra fragen an.


    "Wir?" Sie schnaubte. "Du hast mich bei dem alten Irren alleine gelassen!"


    Sein Gesichtsausdruch wechselte von fragend zu verwirrt. "Sicher?"

    Lyktra lachte trocken. "Ohja! Und zu allem Überfluss musste ich mich von dieser Elfe beleidigen lassen.. brünftiges Tier nannte Sie mich.."

    Lyktra war sichtlich gekränkt.

    "Das tut mir Leid.. Sie ist.." Er ließ die Schultern hängen. "Das ist Vergangenheit.."

    Sie merkte, dass Er nicht weiter darüber reden wollte und wechselte das Thema. Es platzte mehr aus Ihr hinaus, als das sie fragte.


    "Wer ist die Herrin des Waldes?"


    Er wollte Ihr gerade Antworten, als ein Donnerschlag über Ihnen die Luft zerris. Erschrocken sahen sie nach oben.

    Ein Farbwirbel bildete sich in der Luft. Blitze zuckten von Ihm in alle Richtungen und mit einem Knall verschwand er, doch bevor er verschwand wurde eine Gestalt aus seiner Mitte geschleudert. Direkt in den Teich in dem die Statue stand.


    Prustend und um sich schlagend kämpfte sich Venexia an die Wasseroberfläsche. Überrascht stellte Sie fest, dass es nur bis zu Ihren Knien reichte.

    Verwirrt sah Sie sich um. Sie befand sich in einem Teich, direkt vor einer großen Drachenstatue. Das ganze stand in einer Ausbuchtung in einer Felswand, aus der kleine Bäche liefen, welche den Teich speißten.

    Ein Geräusch ließ Sie sich umdrehen. Aus dem Teich flossen zwei Bäche und dazwischen, auf einer kleinen Insel saßen zwei Personen, welche Sie überrascht anstarrten. Es waren ein großer Mann und ein.. Fuchsmädchen? Sie kniff die Augen zusammen, um die beiden durch den Wasserschleier besser sehen zu können, welchen Sie sich noch nicht aus den Augen gewischt hatte.


    "Wasssch glotscht Ihr denn schooo *hicks*?"


    Verärgert war Venexia Ihre Meetflasche nach den beiden, welche beobachteten, wie die Flasche im hohen Bogen und weit gefehlt, an Ihnen vorbei flog. Der große stand auf und wartete zu Ihr in den Teich, doch bevor Venexia etwas dagegen unternehmen konnte übermannte Sie der Alkohol. Die Ränder Ihres Sichtfeldes verschwammen und die Wasseroberfläche kam Ihr näher.


    "Ist sie tot?" Lyktra sah aufmerksam zu, wie Rik die Frau aus dem Wasser zog und an Land trug.

    "Tot? Nein.. sturzbetrunken.."


    Er musterte die Venexia. Sie war unverkennbar eine Elfe, doch standen Ihre Ohren nicht streng nach Oben wie von Hauptmann Alaniel.

    Langes, nasses, braunes Haar klebte in Ihrem Gesicht. Er wischte es vorsichtig beiseite und musste schwer schlucken.

    Er hatte schon viele schöne Frauen gesehen, aber diese übertraf selbst seine kühnsten Vorstellungen.


    "Ich glaub.. wir bringen Sie.. erstmal.. zu uns.."


    Lyktra folge Rik, wobei Sie die Elfe aus einer Mischung aus Neugier und Mistrauen betrachtete.

    Irgendetwas gefiel Ihr ganz und garnicht an dieser Elfe. Da dies an Ihrer bisher schlechten Erfahrung mit Elfen lag verwarf sie den

    Gedanken fürs erste.

    Die beiden bemerkten nicht wie sie von zwei Mandelförmigen blauen Augen beobachtet wurden und sie hörten auch nicht das wütende knurren...



    Fortsetzung folgt...


    Edit: Da ich zu blöd bin Bilder aus Discord hier rein zu laden nochmal bilder unten...

  • Die Elfe und die Succubus 2/2



    Venexia ging durch einen dichten Nebel. Sie sah Ihre Hand vor Augen kaum und kein Geräusch drang an Ihre Ohren. „Hallo?“ Es antwortete niemand.

    Kälte dran durch Ihre Gewänder und ließen sie erschaudern. Wäre es nicht so neblig, so könnte sie weiße Atemwölkchen aufsteigen sehen.

    Ein knirschendes Gefühl unter ihren Stiefeln erregte ihre Aufmerksamkeit.

    Sie ließ sich auf die Knie sinken, um den Boden besser sehen zu können..

    .. entsetzt fuhr sie wieder hoch. Knochen. Sie ging über Knochen und mit dieser Erkenntnis verflüchtigte sich der Nebel und gab den Blick auf eine endlose Ebene frei, bedeckt mit Knochen jeglicher Art.

    Schädel unterschiedlichster Lebensformen und unterschiedlicher Erhaltungszustände grinsten sie stumm an.

    Schweiß lief ihr die Stirn hinunter, obwohl sie fror. Ein kichern drang an ihre Ohren.

    Es klang bösartig und himmlisch melodisch zugleich.


    „Oh Nexilein.. darf ich dich Nexilein nennen? Ich nenn dich einfach so.“


    Die Stimme kam als Echo aus allen Richtungen, doch gab es nichts, was sie hätte als dieses zu ihr zurück tragen können.

    Venexia blickte sich um und erschrak fürchterlich, als sie eine Frau hinter sich entdeckte. Nein. Keine Frau. Eine Succubus, doch diese lächelte Venexia erschreckend freundlich an, fast schon so wie eine stolze Mutter Ihr Kind.


    „Nexilein.. es ist schön, dass wir uns endlich sprechen können, du weist garnicht wie lange ich hier schon auf dich warte!“ Sie lachte. „Nein.. lang war es nicht mein Kind, aber hier ist es so langweilig, ohne jemanden wie Dich.. ich freue mich ja so!“

    Venexia sagte nichts, doch musterte sie den Dämon.

    Sie war in Menschengestalt und wunderschön, doch guckten hinter ihrem Rücken große Fledermausflügel hervor. Ein Schwanz mit gezackter spitze zuckte freudig nervös umher und aus ihrem Kopf wuchsen zwei kleine spitze Hörner.

    Zudem war sie beinahe nackt.

    Venexia wusste genug über das Volk der Dämonen, um zu erkennen, dass diese Succubus ein junger und recht schwacher Dämon war, doch ihr Instinkt verriet ihr, dass es für einen Kampf bereits zu spät war.


    „Was willst du von Mir Dämon?“ Sie ging einen Schritt von der Succubus weg, worauf hin diese bestürzt drein guckte und ihre Hand nach der Elfe ausstreckte, beinahe so, wie jemand der einen lieben Verwandten vor seinem Verderben bewahren will, doch zog diese ihre Hand sogleich vorsichtig zurück.

    „Bitte.. ich..“ Die Succubus umfasste ihre Schultern und blickte traurig zu Boden, woraufhin Venexia neugierig wurde aufgrund dieses seltsamen Verhaltens.

    Sie sah die Succubus fragend an.

    „Ich.. vielleicht sollten wir nochmal von vorne Anfangen ok? Ich bin Jezabel.. und ich brauche deine Hilfe..“

    Venexia lachte schallend.

    „Meine Hilfe? Du bist ein Dämon und BITTEST micht um Hilfe?“

    Die Succubus lächelte verlegen und blickte zu Venexia auf.

    „Naja.. technisch gesehen.. habe ich nicht um Hilfe gebeten..“

    Venexia legte ihren Kopf schief.

    „Wieso sollte ich dir überhaupt helfen? Und vor allem bei was?“ Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und sah streng zu der Succubus.

    „Du musst mir helfen von hier zu entfliegen..“ sie schluckte und sah sich besorgt um.

    „Weist du wie das Leben hier ist, als so niederer Dämon wie ich? Was von mir verlangt wird? Welche Gefahren mir hier drohen?“ Jezabel hob eine Hand, bevor Venexia etwas erwidern konnte.

    „Ich weis.. ich hab dich nicht darum gebeten.. und hallo? Ich bin ein Dämon! Wir bitten nicht aber.. ich fürchte du hast keine andere Wahl mehr..“

    Venexia blickte Jezabel irritiert an.

    „Wieso sollte ich keine Wahl haben?“

    Die Stimme von Jezabel wurde düster und ihr Gesicht verzehrte sich zu einer hässlichen Fratze.

    Weil wir bereits Eins sind!“

    Die Succubus wurde neblig und schoss auf Venexia zu. Sie versuchte noch einen Zauber zu wirken, doch es war zu spät. Der Succubusnebel zog in sie hinein.



    Venexia fuhr erschrocken hoch und fand sich in einem einfachen Strohbett wieder.

    Hektisch und schwer atmend sah sie sich um, auf der Suche nach dem Dämon und den Knochen, doch konnte sie von all dem nichts entdecken.

    Ein Traum.. ich muss geträumt haben..

    Sie schwang ihre Füße aus dem Bett und ging mit zittrigen Beinen zu einer Waschschüssel hinüber, welche sie unter eine zu tief hängenden Laterne entdeckte.

    Das Wasser darin sah sauber aus und so spritzte sie sich davon einiges ins Gesicht.

    Sowie sich das Wasser beruhigt hatte musterte sie ihr Spiegelbild. Es grinste und zwinkerte ihr zu.

    Erschrocken fuhr Venexia hoch und stieß sich den Kopf an der Laterne.

    Ein Schmerzensschrei entglitt ihren Lippen, woraufhin sie Stimmen hören konnte, welche durch eine Falltür im Boden zu ihr drangen.

    Sie nahm die Laterne, bereit zuzuschlagen und näherte sich auf allen vieren vorsichtig der Falltür..


    „Hast du das gehört?“ Lyktra sah neugierig zu der Falltür hinauf. „Ich glaub sie ist wach!“ Rik sah ebso zu der Falltür und kratzte sich am Kopf.

    „Ich glaub ich sollte diese Laterne höher hängen.. es hat sich angehört, als hätte sie sich daran gestoßen..“

    Er ging zu der Leiter, welche er sogleich erklomm und öffnete die Falltür.

    Vorsichtig späte er durch die Öffnung und suchte den Raum nach der Elfe ab.

    Zu spät sah er die Laterne auf sich zukommen, welche scheppernd in sein Gesicht krachte. Das Gleichgewicht verlierend griff er um sich und bekam etwas zu packen, was sich als ihr Arm heraus stellte. Es reichte nicht und so zog er sie mit sich poltern die Leiter hinunter.

    Es sah schmerzhaft aus und doch lachte Lyktra, weil ihr die das ganze so bekannt vor kam.

    „ Du solltest die Laterne lieber weg hängen. Die Nächste die du findest bringt dich um!“

    Er stöhnte schmerzhaft und wollte die Elfe von sich herunter schieben, doch hielt er abrupt inne. Große mandelförmige lilane Augen sahen in die Seinen. Gefesselt von diesen Augen konnte er seinen Blick nicht abwenden. Ein flaues Gefühl wanderte durch seinen Bauch. Ihm wurde warm und kalt zugleich und seine Hände zitterten.


    Venexia konnte spüren wie es dem Mensch erging und erschrocken über sich selbst teilte sie diese Gefühle. Sie sah in die Augen dieses Mannes direkt in seine Seele. Ihr Atem ging schwer und stoßweise und zugleich war es, als würde ein Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch umher flattern, welche sie von innen mit ihren Flügeln kitzelten.

    Vorsichtig krabbelte sie rückwärts von ihn herunter, den Blick nicht von seinen Augen lassend.

    Sie räusperte sich und brachte nur ein schwaches „Hallo“ heraus.


    Seine Schmerzen von Sturz vergessen richtete er sich auf und reichte der Elfe vorsichtig eine Hand, welche sie annahm und sich wacklig auf ihre Beine erhob.

    Es überraschte sie, dass er größer war als sie, trotz dessen, dass Elfen im Verhältnis zu anderen Völkern recht groß waren.

    „Wer bist du?“ fragte er mit sanfter und leicht zittriger Stimme.


    Lyktra sah der Szenerie ungläubig zu.

    Sie schnupperte an ihrem Becher, nur zu Sicherheit, dass darin auch wirklich Wasser war und nichts anderes.


    Niemand bemerkte die wütenden Augen, welche durch den Spalt der Fensterläden starten.

    Furchtbare Eifersucht kamen in der Gestalt hoch und Tränen der Wut rannen über ihr Gesicht. Sie Fluchte etwas, was niemand hören konnte.

  • Out of story, mal ein paar Bilder vom eigentlichen Großprojekt.


    Die Burg, oder das Schloss. Mal gucken wie es sich entwickelt und wie man es dann nennen kann^^


    Das Torhaus brauch noch ein paar Torflügel und der Weg dahin muss noch teraformt werden und überhaupt.. man sieht ja wo noch was am bestehenden zu machen ist^^


    Anmerkungen/Ideen?

  • Zeit dem ganzen so langsam ein Ende zu setzten.



    Der Verrat



    "Warum tust du das? Erst diese Kitzune und jetzt diese Elfe! Du nimmst völlig Fremde Kreaturen auf! Hat dein Volk nicht schon genug Unheil über sich ergehen lassen müssen?"


    Sie ging vor ihm auf und ab, ihrem Frust und ihrer Wut freien lauf lassend.


    "Ist dir überhaupt klar, woher die beiden kommen? Wem ihre Treue gilt? Hast du je einen Gedanken daran verschwendet, dass sie vielleicht mit Zundrazil im Bunde sein könnten?"


    Er wollte zum sprechen ansetzten, doch fuhr sie in ihrer Triade sogleich fort.


    "Und zum aller unglauben verliebst du dich auch noch in eine von den beiden! Wie kannst du deinem Volk so etwas nur antun? Wie kannst du MIR sowas antun?"


    Seine Gesichtszüge nahmen strenge Züge an. Er richtete sich zu voller Größe auf und zeigte anklagend mit dem Finger auf sie.


    "Was geht es DICH an in wen ich mich verliebe? DU warst es, die unser Versprechen gebrochen hat.. wegen.. wegen einem anderen!"


    Sie schnaubte gereizt.


    "Die beiden sind nicht aus unserer Welt!"


    Er wand seinen Blick von ihr ab und starrte ins Kaminfeuer.


    "Ist das der einzige Umstand, warum Lyktra und Venexia dir solche Probleme bereiten?"


    "Sie sind keine von UNS!"


    Er fuhr zu ihr herum.


    "Das bist du auch nicht!"


    Sie zuckte erschrocken zurück wegs des jähen Wutausbruchs. Seine Wut war greifbar und in seinen Augen zu sehen wie zwei Portale in ein finsternes Reich des Unglücks.


    "Du wurdest von meinem Volk im Wald gefunden und großgezogen und niemand hat je daran gedacht, dass du anders bist nur weil du selbst eine Elfe bist! Niemand hat daran gedacht deine Herkunft in Frage zu stellen und niemand hat daran gedacht darüber zu spekulieren warum du in dem Moment auftauchtest, als sich die Tore zur Hölle öffneten! Jemand mit deiner Geschichte sollte nicht so viel misstrauen haben!"


    Sie schluckte schwer.


    "Ich bin wenigstens aus dieser Welt.."


    "Der alte Weise ließ mich Lyktras Welt sehen.. SIE ist gewiss nicht unser Feind und Venexia hat genug Macht, um uns alle zu töten!"


    "Sie sind.."


    "Genug!"


    Sie stürmte aus dem Haus und verschwand im nächtlichen Wald. Lyktra und Venexia saßen ums nächste Hauseck und hatten alles unfreiwillig mit angehört. Lyktras Herz war schwer von so viel Misstrauen und ihre Ohren hingen schwach herab. Venexia hielt sie im Arm und strich sanft über Lyktras Haare.


    "Ich will hier weg.."


    Venexia musste sich anstrengen, um das Flüstern Lyktras zu verstehen.


    "Wo willst du denn hin?"


    Eine einsame Träne kullerte Lyktras Wange hinunter.


    "Ich will zu meiner Schwester.."


    Ein kalter Wind kam vom Meer her und ließ die Füchsin frösteln, worauf hin Venexia sie fester in den Arm nahm. Sie konnte die Verderbnis im Wind riechen, welche sich langsam und unweigerlich der Insel näherte. Ihr instinkt warnte sie, dass etwas bald etwas furchtbares passieren würde..


    "Ein Schiff ist heute auf der anderen Seite der Insel gelandet. Ein Händler. Er will bis zum Fest bleiben und dann in andere Gegenden aufbrechen.. vielleicht nimmt er dich mit!"


    Lyktra schniefte.


    "Welches Fest?"


    "Ein Fest zu Ehren Izurs. Die Menschen wollen dem Drachen danken, welcher sie im Stich ließ.."


    "Izur ließ uns nicht im Stich. Sie schläft unter den Ruinen Harrogats."


    Die Frauen erschracken und waren zugleich überrascht, wie sich Rik so unbemerkt ihnen nähern konnte. Lyktra fand zittrig zuerst ihre Stimme wieder.


    "Wieso hat sie euch nicht verteidigt, als die Dämonen kamen und euer Reich vernichteten?"


    Schwach ließ er die Schultern hängen und setzte sich zu den beiden.


    "Es war genau Fünfhundert Jahre vor meiner Geburt, als mein Urvater einen packt mit dem Dämonenfürst Zundrazil einging, um Macht und Reichtum zu erlangen. Als Pfand sollte bot er den Erstgeborenen Sohn seiner Blutslinie an.. Verletzt aufgrund dieses Verrats legte sich Izur schlafen. Die Menschen des Waldlandreichs schworen Izur zu beschützen und bauten die Feste Harrogat über ihren Hort, in der Hoffnung, dass sie ihnen verzeien würde.."


    Er wischte Lyktra sanft die Träne von der Wange.


    "Wenn es dein wunsch ist, zu gehen, dann werde ich dir bei dem Händler eine Überfahrt organisieren. Auch wenn es mich sehr schmerzt dich missen zu müssen.."


    Venexia schluckte schwer. Sie konnte das Seelenband zwischen den beiden sehen und den schmerz welchen Riks Seele erfuhr, Lyktra gehen zu lassen. Wie konnten so Wesen zweier so unterschiedlicher Welten nur so gleich im Wesenskern sein..?



    Schwarze Tränen liefen über Alaniels Gesicht.

    Sie saß in einem kunstvoll gemalten Kreidekreis und murmelte finstere Worte, welche nicht möglich sein sollten von ihrer Zunge geformt zu werden.

    Sie schlug die Augen auf, welche eben so schwarz waren wie ihre Tränen und stach sich mit einem Dolch in die Hand.

    Blut tropfte auf die Kreidelinien und folgte ihren Verlauf, bis das ganze weis rot glänzte.


    "Zundrazil.. ich rufe dich.. höre meine Worte.."


    Ihre Stimme klang düster und nicht von dieser Welt.

    Der Kreis verschwand in rötlichen Rauch, welcher die wage Form eines gehörnten Schädels bildete.


    "Hast du gefunden wonach du solltest?"


    "Ja Herr.."


    "Die Zeit ist reif für mein Erscheinen. Ich habe eine letzte Aufgabe für dich."


    "Was soll ich tun?"


    Ein dunkler Bogen aus Rauch erschien vor Alaniel und irgendwie war es ihr möglich ihn zu greifen.


    "Wenn die Zeit gekommen ist.. wird der Mensch leiden und das einzige hassen, was ihm lieb und teuer ist!"


    Alaniel nickte. Sie lächelte finster.


    "Geh nun und erfülle deinen Auftrag. Ich werde schon bald wieder in der Welt der sterblichen sein!

  • Achtung, das Letzte Kapitel ist FSK 18+ gekennzeichnet.

    FSK 18 enthalten von Gewalt und sexuellen Darstellungen.

    Minderjährigen wird empfohlen hier nicht mehr weiter zu lesen - Eltern haften für ihre Kinder. Sollten Albträume durch Traumata auftreten haften Autor sowie Server NICHT. Lesen auf eigene Gefahr!


    Es existiert eine Markierung, sollte das Serverteam zensieren wollen.


    Info, der Text basiert auf der Zustimmung beteiligter Personen.


    End of Time 1/?


    Lyktra beobachtete das geschäftige Treiben in der Siedlung voller Faszination. Die Menschen aus dem

    Waldlandreich bereiteten das Fest für Izur vor und jeder schien einer bestimmten Aufgabe nach zu gehen.

    Bunte Girlanden wurden zwischen den Häusern und Bäumen gespannt, Freudenfeuer aufgeschichtet und

    schwere Tische nach draußen geschleppt.

    Es roch nach Essen, welches für den Abend vorbereitet wurde und eine Aura der Glückseligkeit umgab den Ort. Eine Aura in der sie saß wie ein Fels in der Brandung.

    Einsam und voller Sehnsucht wieder zu seinen Klippen zurück zu kehren von denen er einst abbrach.

    Ein Mädchen, Lyktra schätzte sie auf sechszehn Winter, näherte sich ihr schüchtern und die Arme hinterm Rücken verborgen. Sie blieb ein paar Schritte vor Lyktra stehen, den Blick gesenkt.

    Lyktra musste sich vorbeugen, um dem Mädchen ins Gesicht sehen zu können.

    Sie konnte den rasenden Herzschlag hören, gleich wie ein Donnergrollen.

    Ehe Lyktra etwas sagen konnte trat das Mädchen vor und setzte ihr einen Blumenkranz auf den Kopf.

    Lyktra war sprachlos und das Mädchen trat, mit hoch roten Kopf, einen Schritt zurück. Ihr Atem bebte.

    Die Überraschung stand Lyktra ins Gesicht geschrieben. Vorsichtig betastete sie den Blumenkranz und bemerkte sogleich, wie die Siedler stehen geblieben waren und die Szene beobachteten.

    Ein mulmiges Bauchgefühl breitete sich in ihr aus.

    "Der ist für mich?!" Es war weniger eine Frage, als eine Feststellung. Das Mädchen nickte stumm.

    "D-danke... wie heißt du?"

    Sie öffnete den Mund und tippte sich mit der Hand an den Hals. Es war offensichtlich, dass sie nicht sprechen konnte. Peinliches Schweigen machte sich breit und Lyktra wusste nicht was sie sagen, geschweige denn wo sie hin schauen sollte.

    Das Mädchen lachte Lyktra an und reichte ihr ihre Hände.

    Sie beäugte die Geste zurückhaltend, ließ sich dann aber doch aufhelfen und Richtung Siedlung ziehen, wo die Bewohner Lyktra fröhlich begrüßten.

    Vielleicht war sie ja doch nicht so unwillkommen wie sie dachte.


    Rik stand auf den Klippen, als Venexia ihn fand. Er stand am Abgrund über der Siedlung und beobachtete das geschäftige Treiben, dabei stützte er sich auf ein riesiges Schwert, welches fast so groß war wue Venexia selbst. Er wirkte nachdenklich und zutiefst besorgt.

    Leichtfüßig näherte sie sich ihm, ohne ein Geräusch zu verursachen und auch wenn sie dies gar nicht beabsichtigte, er bemerkte sie dennoch.

    "Heute Nacht wird es enden."

    Seine Stimme klang belegt und fern jeglicher Emotion.

    "Was wird Enden?" Sie blieb ein paar Schritte hinter ihm stehen und betrachtete ihn.

    Seine breiten Schultern...

    Sein muskulöser Rücken... eine Tätowierung zweier ineinander verschlungener Drachen schillerte durch sein weißes Leinenhemd.

    "Der Dämon kommt Venexia, er kommt heute Nacht, um meine Seele zu versklaven und er kommt auch, um die Sukkubus in dir zu holen!"

    Venexia starrte ihn mit offenen Mund an.

    " Woher w.."

    " Ich kann sie spüren seit du auf dieser Insel angekommen bist."

    "Was?" Sie konnte spüren wie der Dämon sich in ihr regte. Jezabel begann ihre Seele zu verdrängen, um ihren Platz einzunehmen. Ihre Haut wurde dunkel, fast schon schwarz, welche im krassen Gegensatz zu ihren schneeweißen Haaren stand. Rötliche Augen schimmerten in einem schwachen Licht zu Rik empor und ein breites, mit Fangzähnen besetztes grinsen wurde präsentiert.

    "Ich bin überrascht, dass du es lebend bis hier her geschaft hast Rik."

    Er drückte sein Schwert in die dünne Erde über den Klippen und drehte sich zu ihr um. Blaue, am Griff des Schwerts befestigte Bänder wehten schwach im Wind. Ein mit Goldfaden bestickter Text schimmerte in der untergehenden Sonne auf ihnen.

    "Ist es das wofür ich es halte?"

    Er nickte.

    "Das Lied des Drachen. Von Izur erschaffen, um die unsterblichen Seelen der Dämonenfürsten zu vernichten."

    Er sah sie streng an.

    "Woher kennst du das Schwert, wo es doch noch nie im Einsatz war?"

    Sie machte einen betretenen Gesichtsausdruck, sodass es schien, als würde sie sich schämen.

    "Rik... wenn du wüsstest wie viele deiner Vorväter..."

    Er sah sie entgeistert an.

    "Hast du mit ihnen.." sie ließ ihn nicht ausreden.

    "Nein! Sie haben mich begehrt, aber zu mehr ließ ich es nicht kommen!"

    Er ließ den Kopf hängen und sah niedergeschlagen aus zu Boden. Sein Weltbild seiner Vorväter wurde von einem Augenblick auf den anderen Zerstört.

    "Ich hatte nie vor euch Schaden zuzufügen.." Sie sah ihn mitleidig an.

    "Sag mir... " Er hob den Kopf. In seinem Blick lag Wut und Trauer. "Warum bist du hier?"

    "Weil mich mein Schwur an dich Bindet. Ich Schwor der Frau des ersten Verräters über dich zu wachen."

    Er lachte ohne jeglichen Humor.

    "Wie? Und vor allem... Warum?"

    Sie trat unbehaglich von einen Fuß auf den anderen.

    "Meine dämonische Aura sollte deine Anwesenheit verschleiern. Es funktionierte auch ganz gut bis.."

    Sie stockte und biss sich auf die Unterlippe.

    "Bis was?"

    "Bis Alaniel mich meuchelte!" Wut keimte in ihr auf. Ihr Gesicht verzog sich zu einer Fratze und giftiger Speichel tropfte von ihren Fängen. Riks Herz setzte einen Schlag aus. Er fühlte sich wie von einem Baumstamm getroffen und mit einem mal wurde ihm einiges klar. Der Hass und die Feindseligkeit Alaniels gegenüber Lyktra und Venexia. Es war keine Eifersucht. Sie waren für sie eine Gefahr.

    Die Sukkubus ächzte und keuchte. Sie zitterte. Venexias Seele forderte ihren Platz ein. Ihre dunkle Haut wurde bleich wie Kreide und das rot ihrer Augen wich einem saften lila. Zurück blieb Venexia. Zittrig und sichtbar unterkühlt.

    Die Transformation hatte an ihren Energien gezerrt und hätte Rik sie nicht schnell an sich gezogen, wäre sie der länge nach auf dem harten Boden gefallen.

    "Iiiich hhhab a-alles g-g-gesssehen... w-w-wir mü-mü-müssssen die and-deren wwwaren... " Sie bibberte furchtbar und Rik verstand sie beinahe nicht.

    "Wir müssen dich erst aufwärmen. Der Weg nach unten ist in deinem Zustand zu gefährlich!"

    Vorsichtig hob er sie hoch und trug sie zu einer, halb von Gestrüpp überwucherten Höhle in der er sie sanft auf den Boden setzte. Sogleich begann er sich seiner Kleidung zu entledigen und machte auch vor der ihren nicht halt.

    Er setzte sich neben sie und hob sie vorsichtig auf seinen Schoß. Sie wollte dagegen protestieren, doch außer einem heiseren krächzen kam kein Laut über ihre Lippen. Erst, als er sie beide in die fallen gelassenen Klamotten wickelte und seine Wärme ihren Körper flutete gab sie ihren Wiederstand auf und ließ ihren Kopf gegen seine Brust sinken.

    Sie schloss die Augen und lauschte dem gleichmäßigen Schlag seines Herzens.

    Sie genoss den Moment der Geborgenheit, doch ein Wispern in ihren Gedanken störte sie.

    "Du kannst seine Seele retten..."

    Vor Überraschung schlug sie die Augen auf.

    "Wie?"

    "Tu was ein Mann und eine Frau machen und ich erledige den Rest!"

    Sie brauchte einen Moment, um diese Aufforderung zu verdauen. Die Sukkubus in ihr verlangte nicht irgendwas und Venexia wusste nicht, ob sie dem Dämon in irgendeiner Weise vertrauen konnte.

    "Geht seine Seele verloren werde ich sein Schicksal teilen und du wirst sterben... Er wird hier nicht siegreich sein.."

    Sie spürte die Wahrheit in den Worten und sie konnte sich vorstellen wie Jezabel ihren Plan umsetzten wollte, doch war das der richtige Weg? Sie würde seine Seele versklaven...

    "Er wird es merken... noch nicht.."

    "Was soll das heißen?"

    Jezabels Antwort ließ einen Moment auf sich warten. Sie sprach nur zögerlich weiter.

    "Wir werden Macht über ihn erlangen... und er wird unseren Befehlen gehorchen, ob er will... oder nicht."

    Venexia sah hoch zu Rik. Ihre sanften lila Augen begegneten den seinen. Tiefes blau umrandet von gräulichen weiß, wie Gletscher an den Polkappen. Sie verlor sich darin.

    Sanft strich sie ihm über die Wange. Ihr Atem entwich ihr zittrig. Ihr Gesicht näherte sich langsam dem seinen... nervös befeuchtete sie ihre Lippen..

    War das der richtige Weg?
    Ihre Lippen trafen sich. Zensur möglich.

    Langsam suchte die Zunge die seine, während seine Hände ihren Bauch hoch fuhren, bis sie sanft über ihre Brüste strichen. Sie drehte sich auf seinem Schoß und öffnete ihre Beine, dass sie breitbeinig auf ihm saß.

    Ihre Küsse wurden heftiger.

    Ihre Lust begann sie zu übermannen. Sie griff nach seinem Gemächt, welches sie langsam in ihre Venus gleiten ließ.

    Ein stöhnen entglitt ihr.

    Sie verharrte einen Moment und ließ das Gefühl auf sich wirken. Es war so lange her...

    Seine Hände griffen nach ihrem Hintern und begannen sie vor und zurück zu schieben. Sie keuchte und begann ihre Fingernägel in seinen Rücken zu krallen.

    Ein leichter Druck baute sich in Venexias Brust auf, als wenn etwas dort zusätzlich Platz einnehmen würde.

    "Es ist vollbracht. Du kannst nun aufhören."
    Doch Venexia hörte den Dämon nicht. Sie war zu sehr in ihrer Lust gefangen.

    "Nein! Lass es sein! Dein Körper ist zu weit! Du wirst.." Die Stimme ging in einem Aufschrei der Ektase unter.

    Riks Hände krallten sich in Venexias Hintern, welche am ganzen Leib zitterte und bebte.

    Sie hörte nur den heftigen Atem der beiden...




  • End of Time 2/-?


    Eine sanfte kühle Briese ließ Venexia erwachen. Von einem grellen Feuer geblendet, welches in ihrer nähe flackerte, sah sie sich blinzelnd um, wodurch ihr Kleid verrutschte, mit dem sie zugedeckt wurde und nun ihre Weiblichkeit enthüllte.

    Sie fröstelte und zog ihr Kleid hoch.

    Am Einang der Höhle konnte sie Rik entdecken, welcher lediglich mit seiner Lederhose bekleidet war und sich auf sein Schwert stützte.

    Ihr Instinkt verriet ihr, dass etwas nicht stimmte. In windeseile zog sie sich an und ging mit Riks übrigen Klamotten zu ihm hinaus, dabei fiel ihr Blick auf die blanke Klinge des riesigen Schwertes, welches im Feuer waberte wie Quecksilber. Eiskristalle bildeten sich auf dem wundersamen Stahl und erst jetzt merkte sie, dass es zu schneien begonnen hatte.

    "Rik..?"

    Er reagierte nicht. Konzentriert starte er auf das nächtliche Schneegestöber, welches ansich nicht unnormal wäre, doch es war Mitsommer...

    "Rik? Was geht hier vor si.."

    Er hob die Hand und Venexia verstummte.

    Muskeln spannten sich an seinem Körper und sein Griff verfestigte sich um sein Schwert. Sie wollte ihn gerade empört zurecht weisen, wegs dieser harschen Geste, als sie plötzlich zwei glühende Kohlen in der Dunkelheit erspähte. Aus zwei wurden vier und immer mehr. Schlurfende Schritte wurden von ermattenden stöhnen begleitet und ohne Vorwarnung sprang Rik in die Dunkelheit, auf die glühenden Kohlen zu.

    Ein dröhnender Schlachtruf entsprang seinen Lippen, welcher gleichermaßen von fauchenden Gebrüll beantwortet wurde.

    Das schwache Lichte des Höhlenfeuers glitzerte auf Riks klinge und ließ sie wie Quecksilber schwimmen. Er schwang sie hoch über sein Haupt und ließ sie auf sein erstes Opfer niederfahren. Knochen teilten sich, stinkendes schwarzes Blut spritzte in die eiskalte Luft wo es wie schwarze Diamanten glitzerte. Es geschah quälend langsam und plötzlich, in einer verschwimmenden Bewegung schlitzte Rik das nächste Monster vom Schritt bis zum Brustbein auf nur, um dann wieder sein Schwert unglaublich langsam in einem dritten zu versenken. Die Zeit schien fast still zu stehen.

    Venexia lief zu dem Gemetzel und blieb entsetzt und fasziniert zugleich bei Rik stehen. Sie mustere ihn. Sein von Hass verzehrtes Gesicht. Während er seine Klinge in das eine Monster versenkte suchten seine Augen bereits nach dem nächsten, welches es zu töten galt und es hab so viele davon.

    Scharfe Klauen bohrten sich in sein Fleisch und helles rotes Blut begann aus der Wunde zu sickern.

    Der Fluss der Zeit änderte wieder seine Richtung, was Venexia dazu veranlasste abstand zu nehmen, um nicht versehentlich von Rik erschlagen zu werden.

    Sie ging ein paar Schritte rückwärts und began murmelnd magische Energien in sich aufzunehmen. Sogleich glimmten ihre Augen in einem sanften türkisenen Licht.

    Sie hauchte Rik den Segen Navari´s zu, welcher ihm Kraft geben sollte, um diesen Kampf durch zu halten, auch wenn ihr bei den Massen an Monstern Zweifel aufkamen. Sie wollte gerade einen weiteren Zauber wirken, als das schlagen gewaltiger Flügel ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie wandte sich von Rik und den Monstern ab und beobachtete entsetzt wie eine riesige Gestalt, getragen von schwarzen Lederschwingen, vom Himmel hinab stieg. Pechschwarz war ihre Haut gehüllt in einer bronzenen Rüstung und wo die behuften Beine den Boden berührten verbrannte die Erde. Ein edles Antlitz, umgeben von einer Knochenkrone, welche aus dem Schädel wuchs, blickte geringschätzig auf Venexia hinab. Zundrazil, Fürst des siebten Dämonenreichs war gekommen, um die Welt der Sterblichen zu peinigen.

    Gelangweilt betrachtete er die Szenerie. Es war nicht mehr als ein Fingerschnippen, um den Zeit Fluss in seine geordneten Bahnen zu lenken.

    Venexia drehte sich hektisch zu Rik, welcher zwei Monster in einem schnellen Schwung zerteilte und irritiert inne hielt, als der Rest der Meute zurück wich.

    Er sah sich um und sein Herz setzte einen Schlag aus, als der Zundrazil erblickte.

    "Rik, Rik, Rik..." Der Dämon lächelte, als er mit extrem tiefer und doch melodischer Stimme sprach. Er schenkte Rik einen kurzen Applaus.

    "So viel Kraft... so viel Energie, welche du aufgewendet hast, um mir zu entkommen. Ich bin beeindruckt!"

    Er ging langsam auf Venexia zu vor der er in die Knie ging und ihre zittrigen Hände umfasste.

    "Und diese Blume, welche du dir zu eigen gemacht hast..."

    Zärtlich strich der Dämon Venexia über die Wange, welche es nicht wagte sich zu bewegen. Er schob die Elfe sanft beiseite und ging auf Rik zu, bis er vor diesem stand.

    "Und doch... alles vergebens.. der klägliche Rest deines Volkes, welches so tapfer gekämpft hat verbrennt in diesen Moment zu Asche.. du stehst allein."

    Rik sah trotzig zu Zundrazil empor, wie ein kleines Kind zu seinem Vater.

    "Spar dir deine Lügen."

    "Lügen?" Zundrazil wirkte gekränkt, wenn auch nur gespielt. "Lügen? Geh zu den Klippen und siehe selbst!"

    Er machte eine einladende Geste in Richtung Klippen von denen ein orangener Schein von unten empor leuchtete.

    Rik tat, was der Dämon wollte und ging zum Abgrund, an dem er sogleich auf Hände und Knie fiel. Verzweiflung machte sich in ihm breit.

    "Tröste dich, kleiner Mensch, dass sie bis zum Schluss tapfer gekämpft haben. Ganz so wie es für dein Volk üblich ist. Ein Jammer für diese Verschwendung.."

    Unbändige Wut verdrängte seine Verzweiflung und Hass zerfraß sein Herz.

    Quälend langsam richtete sich Rik auf und kehrte der Szene unter sich den Rücken zu. Er hob sein Schwert...

  • End of Time 3/3



    Lyktra rannte so schnell sie konnte, dicht gefolgt von einer Hand voll Kriegern, auf einem schmalen Pfad den Berg hinauf. Ihre Kleidung hing in Fetzen an ihr runter und wenn nicht die vielen Bandagen gewesen wären, würde sie nur noch das nötigste bedecken. Monsterhorden hatten das Fest überrannt und jeden getötet den sie finden konnten. Der klägliche Rest, welcher ihr folgte, waren lediglich Kundschafter, welche vom Südlichen Teil der Insel zurück kamen und zu spät waren, um ihren Tod zu begegnen. Sie selbst hatte es nur mit Mühe geschafft, zu entkommen und nun folgten sie den Monstern, welche ohne erkennbaren Grund den Berg hinauf geeilt waren. Sie konnte nur vermuten, dass die Elfe und Rik dort oben waren.

    Schnaufend kam sie die letzten Schritte den Berg hinauf und blieb atemlos und entsetzt stehen. Umringt von den Monstern, welche die Siedlung und seine Bewohner ausgelöscht hatten, stürmte Rik auf ein riesiges geflügeltes Wesen zu, sein Schwert zum Schlag erhoben. Er strahlte eine Aura des puren Hasses aus, welche Lyktra ein kalten Schauer über den Rücken jagte.

    Unweit dessen hielt Venexia die Monster mit eine Schutzkreis und magischen Geschossen auf Abstand, doch es war nur eine Frage der Zeit, bis ihr die Kraft ausging.

    Sie rannte, so schnell sie ihre Beine tragen konnten, wissend, dass blutdürstender Stahl ihr folgte.

    Es war eine beiläufige Geste des Dämons und Rik flog zurück und blieb gebrochen vor Venexia liegen.

    "Tu es JETZT Alaniel!"

    Lyktra sah die Elfe aus dem Schatten treten und ein schwarzen, aus Rauch bestehenden Pfeil abfeuern. Er durchfuhr Rik, welche sich zu krümmen began und qualvoll zu schreien.

    Sie legte erneut an und zielte auf Venexia. Der Pfeil flog.

    "NEEEEIIIINNN..."

    Lyktra krachte in Venexia und stieß sie zu Boden. Ein scharfer Stich fuhr in sie hinein und es schien sich so anzufühlen, als würden sich ihre Venen mit Feuer füllen. Sie schrie.

    Es war der Augenblick auf den die Monsterhorden gewartet hatten, um sich auf die Elfe zu stürzen und zu zerfetzten und so schnell er gekommen war, so schnell verflog er wieder, als laut brüllende Krieger in sie hinein krachen wie der Hammer auf einen Ambos. Sie drängten die Bestien mit weiten Schwüngen ihrer Schwerter zurück.

    Venexia erholte sich schnell wieder und schoss vom Boden aus eine magische Lanze auf Alaniel, welche ebenso gequält zu schreien begann wie Rik und Lyktra.

    Sie begann sich aufzublähen und verging in einer schreienden Fontäne aus Knochen und Blut.


    Lyktra verstand nicht was geschah. Unter Schmerzen wälzte sie sich hin und her. Hass machte sich in ihr breit und das verlangen zu töten.. Sie wollte Rik töten... Entsetzten mischte sich zu Hasse. Sie konnte nicht glauben was in ihr vorging. Verstört sah sie zu ihrem Freund. Ihrem Bruder. Er war Familie! Wie konnte sie?.. Er. War. Ein. Monster!! Zähne fletschend stand sie auf. Aus ihren Fingernägeln wurden Krallen, welche mühelos jede Rüstung wie Papier zerreißen konnte. Langsam ging sie auf das Monster zu.

    Venexia´s Herz gefror das Herz bei Riks Anblick. Er schrie und bellte irgendwas unverständliches, während er sich vor Schmerzen krümmte. Er wuchs und seine Haut fing an zu verschrumpeln und hölzern zu werden. Seine schreie wurden lauter, tiefer und dröhnender. Er richtete sich auf, beinahe so groß wie der Dämonenfürst selber und war nicht wieder zu erkennen. Ein Golem aus Holz, aus dessen Rissen und Lücken grünliches Licht schimmerte. Ohne zu zögern ging er auf Lyktra los, welche nun mehr wie ein Fuchs aussah und sich schnell wie ein Blitz auf Rik stürzte.

    In Rasender Wut prügelten die beiden aufeinander ein, doch war Rik zu langsam Lyktra zu treffen.

    Zundrazil wirkte enttäuscht und belustigt zugleich. Es wäre ihm lieber gewesen, wenn der Mensch und die Elfe sich gegenseitig zerfetzten würden, doch das Schicksal hatte andere Pläne, welche ihn durchaus belustigten.

    "Töte sie Rik. Töte die Füchsin! Sie war es, welche dich verriet! Welche du versklavt hast! TÖTE IHN!" Es belustigte ihn den beiden falsche Erinnerungen einzupflanzen, doch umso enttäuschter war er, als der Kampf jäh endete. Rik schaffte es Lyktra zu fassen zu bekommen und schleuderte sie gegen die nächste Felswand, wo sie regungslos liege blieb.

    Er hatte sich mehr erhofft.


    Venexia eilte zu Lykta, welche gebrochen im Schnee lag. Sie fiel neben ihr auf die Knie und suchte verzweifelt nach einem Lebenszeichen. Hinter sich hörte sie die schweren Schritte des Golems, welche mit einem mal verstummten. Sie sah nach oben, in Riks kantiges, hölzernes Gesicht, welches jegliche Ähnlichkeit zu ihm verloren hatte. Hasserfüllte Augen funkelten auf Sie hinab.

    Er hob seine Faust, um Lyktra den Rest zu geben.

    Abwehrend streckte Venexia ihm ihre Hand entgegen.

    "NEIN!"

    Krachend und um Haaresbreite fuhr seine Faust neben den beiden in den Boden. Rik war wie erstarrt. Sein massiger Schädel war nur eine Hand breit von Venexias Gesicht entfernt. Giftgrüne Augen starrten in die ihren und ein leises grollen entstieg seiner Kehle. Sanft nahm sie seinen Kopf in ihre zierlichen Hände und legte ihre Stirn gegen die seine. Tränen liefen ihr die Wangen hinunter, als sie mit zittriger Stimme zu ihm sprach.

    "Was tust du Rik? Das bist nicht du.."

    Ein Geräusch, wie zwei schleifende Mühlensteine, war alles was sie als Antwort bekam, doch sie verstand ihn. Sie spührte, wie sich seine Seele in zwei Welten bewegte und nicht wusste, welche die richtige war.

    "Du darfst nicht das Monster sein, zu dem dich Zundrazil machte.. erinnre dich an den Mensch, welcher du warst.." sie schniefte.

    Um sie herum kamen die Kämpfe zum erliegen. Die wenigen Krieger, welche Lyktra mitgebracht hatte, konnte man bereits an einer Hand abzählen. Sie sammelten sich bei Venexia, die Monsterhorden, welche sich bei ihrem Herren sammelten, nicht aus dem Blick lassend.

    "Herrin... es gibt hier keinen Sieg zu erringen.." Sie blickte zu dem Kriegern, zu Rik und zu den Monstern, welche kurz davor standen sie auszulöschen.

    "Beschützt mich..." Sie flüsterte Rik etwas zu, was seinen Kopf in Richtung Zundrazils herumfahren ließ. Erneute Wellen des Hasses gingen von ihm aus. Ein tiefes grollen entfuhr ihm, als er seine Faust aus dem Boden zog und mit ihr einen riesigen Hammer aus Wurzeln und Stein. Zundrazil hatte aus Rik ein Monster gemacht. Ein Geist des Waldes und dies gab ihm Macht.

    Mit dröhnendem Gebrüll rannte er dem Dämon entgegen, seine neue Waffe hoch erhoben.

    "Sammelt euch um mich!" Venexia klang entschlossen, als sie in einen Singsang verfiel und eine flimmernde Halbkugel sowohl sie, als auch die letzten Überlebenden einschloss.

    Zundrazil brüllte frustriert und zeigte auf Venexia. Wie eine Sturmflut rauschten unzählige Abartigkeiten dem Schild entgegen und krachten gegen ihn wie Wellen gegen Fels.

    Silbernes Licht durchbrach die Wolkendecke, welches alles ein Schritt weit um den Schild zu Asche verbrannte. Dem Licht folgend sank eine riesige Kugel langsam herab.


    Lyktra öffnete schwach die Augen. Ihr Schädel klingelte wie die Glocke eines Kirchturms und sie brauchte einen Moment, um die Szenerie um sich herum zu verstehen.

    "Was ist passiert?" Ein krachen erregte ihre Aufmerksamkeit. Sie erhob sich schwach ,mit gespitzten Ohren und schmerzenden Knochen, um dem Geräusch folgen zu können.

    Es kam von dem Dämon, welcher mit einem Knochenschert Splitter aus diesem.. DING.. zu hacken. Sie wusste nicht, wie sie dieses hassenswerte Monster beschreiben sollte, aber es setzte sich hartnäckig zur Wehr und ließ seinerseits einen gewaltigen Hammer auf den Dämon niederfahren. Wieder und wieder und wieder.

    "Venexia was.."

    Die Elfe schwerbte in der Luft, die arme ausgestreckt und ein Lied auf den Lippen.

    Silberner Dunst stieg von ihr auf, welche in einen gleisenden Lichtstrahl gesogen wurde, dem eine Kugel folgte deren Ausmaße immer weiter wuchsen.

    Zwischen den Zeilen des Lieds konnte Lyktra ein paar Worte heraus hören, welche sich für Venexia als folgenschwerer Fehler herausstellen sollte.

    "Komm zu mir Rik..."

    Rik hielt in seinem Kampf inne und wandte sich zu Venexia um und diese Gelegenheit nutzend stach Zundrazil zu. Der Golem brüllte schmerzerfüllt auf und fiel auf die Knie. Vor Gift triefend brach die Klinge des Dämons aus Riks Brust heraus. Ein triumphierendes Lächeln machte sich auf Zundrazils Lippen breit, doch es sollte nicht von Dauer sein. Venexia schrie. Ihr schrei wandelte zu einem schrillen Kreischen, als sie aus der Luft fiel und sich mit leuchtenden Händen am Boden auffing.

    Lyktra starrte zum Himmel empor. Es geschah viel zu schnell, als das sie verstand was passierte.

    Grellweiß leuchtend fiel die Kugel vom Himmel herab. Schmerzhafter Druck baute sich in ihren Ohren auf und die Welt verschwand in rauschen und Licht.

    Zundrazil brüllte, als ihn Wellen aus Frust und Hass überkamen. Er sah die Kugel auf den Boden zurasen und kurz bevor sie aufschlug verschwanden die Menschen und die Elfe in einer Rauchwolke. Es konnte nicht sein, er war so nah dran...

    Rik sah die Kugel ebenfalls. Er breitete die Arme aus und schloss die Augen, als die Welt um ihn herum in Licht und Lärm verging.



    Lyktra erwachte. Ihr Schädel brummte und sie müsste sich übergeben. Vorsichtig befuhlte sie eine Beule an ihrer Stirn. Wann war das passiert? Jemand beugte sich über sie. Eine Elfe mit braunem Haar.

    "Geht es dir gut?" Fragte die Elfe.

    "Wer zum Teufel bist du?"



    to be continued?